Asyl-Industrie: Steuerzahler begleicht „Goldene Nase“ der Gewissenlosen

Epoch Times23. September 2015 Aktualisiert: 23. September 2015 10:56
Ach, haben wir uns aufgeregt, als die Schlepper für Unsummen die Menschen per Boot, LKW oder einfach zu Fuß nach Westeuropa gebracht haben. Von Menschenhandel, vom Reibach mit der Not Anderer und moralischer Verkommenheit sahen wir uns konfrontiert...

Doch wie sieht es eigentlich bei uns, direkt vor der Haustür aus? Gibt es auch hier Leute, die, während andere Kleidung, Essen oder Geld spenden und sich ehrenamtlich um die Versorgung der geflüchteten Menschen kümmern, sich mit dem Elend der Flüchtlinge auch noch eine goldene Nase verdienen wollen? Hier einige Beispiele, die ganz gewiss keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben dürfen – letztendlich zahlt’s eh der Steuerzahler…

Die Taxi-Geier von Österreich

Österreich, Nickelsdorf/Wien: Hunderte Flüchtlinge chartern Taxis vom ungarisch-österreichischen Grenzort Nickelsdorf nach Wien. Für eine Strecke von 74 Kilometern wird normalerweise ein Preis von 150 Euro erhoben. Von den Flüchtlingen werden aber zwischen 200 und 350 Euro als „normal“ verlangt, was mehrere Taxifahrer bestätigten. Es sollen auch schon bis 500 Euro pro Fahrt gefordert worden sein. Seit Mittwoch schreitet die Taxifahrer-Innung ein und geht mit Anzeigen gegen „Abzocker“ vor.

Doch es geht auch anders: In den ersten drei Tagen dieser Woche wurden etwa 1.000 kostenlose Fahrten von zahlreichen Wiener Taxifahrern in Abstimmung mit den Einsatzkräften erbracht. Andreas Herbst, ORF-Redakteur im Burgenland nimmt jeden Tag nach Dienstende kostenlos Flüchtlinge von seinem Einsatz in Nickelsdorf mit nach Wien…

Wohnraum-Wucher und Brandschutzvergehen

Ein anderer Fall, Berlin: Das Landesamt für Gesundheit und Soziales verteilt in Berlin Hostel-Gutscheine an Flüchtlinge, um den Notstand an Unterkünften zu bekämpfen und Obdachlosigkeit zu vermeiden. Es werden bis zu 50 Euro pro Nacht und Flüchtling gezahlt.

Der Berliner Hostel-Betreiber "East West Hostel" pferchte 80 Flüchtlinge auf engstem Raum ein. Erlaubt wären laut Brandschutzverordnung 30 Personen gewesen. Dafür kassierte der dubiose Geschäftsmann 35 Euro Tagessatz pro Person, was stolze 2.800 Euro pro Tag ausmacht.

Noch ein Fall aus Berlin: Stefan Richter, Besitzer des Neuköllner Hostel „Rixpack“ vermietete Wohnungen an Flüchtlinge. 15 männliche und weibliche Personen wohnten in einer 2 ½ – Zimmerwohnung mit einer Toilette, einer Dusche, zwei Kühlschränke und einem defekten Herd, sich nicht abschalten ließ. Mit dabei eine siebenköpfige Familie mit Kindern im Alter von einem bis acht Jahren. Die Familie wohnte in einem der Zimmer der Wohnung. Es gab vier Bettgestelle, wobei eines kaputt war. Das berichtete Bernd Sczecepanski vom Bezirksamt Neukölln in „Die Welt“. Den schlimmen Zustand der Zimmer verteidigte der Besitzer mit einer kernigen Aussage: "Für diese Klientel müssen sie eher im robusten Stil von Gefängnissen oder Kasernen bauen."

Ganz anders sieht das Stephan von Dassel, Bezirksstadtrat von Berlin-Mitte: "Es kann nicht sein, dass Flüchtlinge in solchen Hostels leben müssen und wir dann auch noch so viel bezahlen, als würden sie im Hotel Adlon wohnen." Er musste sogar feststellen, dass es spezielle Hostelgründungen nur wegen der Flüchtlinge gab. Das andere Problem ist die schleppende Bezahlung der Gutscheine durch überforderte Behörden. Es werden erst 50 Prozent vorab bezahlt, der Rest nach Überprüfung, was Monate dauern kann. Manche seriöse Hostels können nicht so lange in Vorleistung gehen und nehmen inzwischen keine Flüchtlinge mehr auf. DerFlüchtlingsrat Berlin schätzt, dass nur ein Drittel der Flüchtlinge die Wohngutscheine einlösen kann. Der Rest schläft im Park oder in Bahnhöfen, so „Die Welt“.

Bürokratie schlägt sich selbst und den Steuerzahler

Doch dieser Wahnsinn hat auch etwas mit einer absurden deutschen Bürokratie zu tun. Wie die "Berliner Zeitung" berichtete, bot das Landesunternehmen Berlinovo den Sozialbehörden 60 Apartments für Flüchtlinge zu rund 1.000 Euro warm pro Monat an. Doch das überstieg die gesetzlichen Vorgaben für Sozialwohnungen (hier max. 850 Euro). Nun muss die Zeche doch bezahlt werden, an Privatfirmen. Wie im Fall einer siebenköpfigen Familie in Lichtenberg. Hier zahlt das Sozialamt satte 10.000 Euro pro Monat an den Betreiber. Dieser wiederum zahlt 990 Euro pro Monat für die Wohnung. Der Witz, den Betrag zahlt er an die Berlinova, die der Besitzer ist. (sm) 

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