Asylkrise: Geleakte Mails aus Migrations-Amt belegen katastrophale Zustände

Epoch Times27. November 2015 Aktualisiert: 27. November 2015 15:59
Während man bei der Überprüfung der Asylsuchenden nachlässig umgeht, wird der Druck auf die Mitarbeiter im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erhöht. Syrer müssten oft nur einen Fragebogen ausfüllen um im Land bleiben zu können.

Die Mitarbeiter im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF) kritisieren ihre Arbeitsbedingungen massiv. Sie würden unter starken Zeitdruck gesetzt und müssten Sicherheitskontrollen vernachlässigen, berichtet "Focus-Online unter Berufung auf die ARD und die Wochenzeitung "Die Zeit". 

Anscheinend gibt es geleakte Mails aus dem BaMF, in denen es heißt, dass die Behörde seit November letzten Jahres darauf verzichtet, jeden Flüchtlinge aus Syrien einzeln anzuhören. Die Einwanderer müssten lediglich einen Fragebogen ausfüllen. 

Die Mitarbeiter seien maßlos überfordert, heißt es in diesen Mails. Die Hilferufe und Beschwerden würden sich häufen. "Die Stimmung unter den Mitarbeitern ist gelinde gesagt unterirdisch," zitiert "Focus-Online" aus einer Email. 

Angst und Unsicherheit seien überall zu spüren. Die Angestellten würden befürchten, dass der Druck durch die Flüchtlingskrise sich zunehmend erhöht. 

"Wenn ich bedenke, dass Frau X jetzt noch mehr Feuer macht, kommen mir die Tränen. Das kann einfach kein Mitarbeiter mehr leisten," schreibt ein Betroffener.

Über das Schnellverfahren ohne jede Identitätsprüfung und ohne Einzelprüfung äußert sich das Bundesamt, laut "Focus", nicht, da es sich um interne Vorgänge handle. Weiters heißt es, dass dem BKA bis Mitte November 120 Hinweise auf mutmaßliche Kämpfer oder Angehörige terroristischer Organisationen in Deutschland bekannt waren. Das gehe aus einem Papier zum "Hinweisaufkommen zu Flüchtlingen bzw. Asylbewerbern in Deutschland mit Bezügen zum islamistischer Terrorismus" hervor.

Einwanderungszahl auf Höchststand

Unterdessen geht die unkontrollierte Masseneinwanderung in Deutschland weiter. Im November wurde ein Höchststand erreicht. 

Bis einschließlich 24. November wurden 192.827 illegale Einreisen registriert, berichtet "Die Welt" unter Berufung auf Angaben der Bundespolizei. Von Januar bis Oktober wurden insgesamt 758.000 Asylsuchende registriert. Bis Ende des Jahres 2015 werde die offizielle Zahl auf 950.827 steigen. Wie viele illegal eingereiste Migranten, die sich unregistriert in Deutschland befinden, weiß niemand. (so) 

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