Werbeplakat der Onlinebank N26 in Berlin.Foto: Sean Gallup/Getty Images

Bafin verhängt Millionenstrafe gegen Onlinebank N26

Epoch Times29. September 2021 Aktualisiert: 29. September 2021 13:15

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat wegen mangelnder Bekämpfung von Geldwäsche eine Strafe von 4,25 Millionen Euro gegen die Onlinebank N26 verhängt.

Das Bußgeld sei auf Grundlage des Gesetzes über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten verhängt worden, erklärte die Bafin am Mittwoch. Insgesamt handelt es sich um Bußgelder für „weniger als 50“ verspätet eingereichte Verdachtsmeldungen aus den Jahren 2019 und 2020, wie N26 erklärte.

Nach Angaben der Onlinebank wurde das Bußgeld bereits Mitte Juli bezahlt. Alle von der Bafin geforderten Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung seien darüber hinaus umgesetzt worden. In den vergangenen Monaten habe die Bank „zahlreiche weitreichende Maßnahmen ergriffen sowie Strukturen und Prozesse etabliert“, um gegen Finanzkriminalität vorzugehen.

Die Ermittlungen der Bafin gegen N26 begannen im Jahr 2018. Einem Medienbericht zufolge war es möglich gewesen, bei der Onlinebank Konten mit gefälschten Ausweisen zu eröffnen.

N26 war 2013 gegründet worden und startete in Deutschland und in Österreich. Die Bank hat mittlerweile nach eigenen Angaben über sieben Millionen Kunden in 25 Ländern. Für die Bank arbeiten rund 1500 Menschen in Berlin, Barcelona, Madrid, Mailand, Paris, Wien, New York und São Paulo. (afp/dl)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion