Bamf setzt rund 60 studentische Aushilfen ein
Studentiche Aushilfe sollen bei Asylbescheiden und der erkennungsdienstlichen Registrierung von Asylbewerbern helfen - das Bamf sieht darin nichts Problematisches.

Bundespolizist beim Abnehmen der Fingerabdrücke, RosenheimFoto: Sean Gallup/Getty Images, August 2015
Das überlastete Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) will in seinen Außenstellen erstmals rund 60 studentische Aushilfen einsetzen.
Sie sollen etwa beim Zustellen der Asyl- bescheide und der erkennungsdienstlichen Behandlung der Asylbewerber helfen, berichtet der "Spiegel". Dafür werden den Flüchtlingen unter anderem Fingerabdrücke abgenommen.
Der Geschäftsführer von Pro Asyl, Günter Burkhardt, findet es "befremdlich", dass für solch sensible Aufgaben studentische Hilfskräfte eingesetzt werden sollen.
Das Bamf kann daran nach Angaben eines Sprechers hingegen nichts Problematisches erkennen, heißt es im Bericht des Nachrichten-Magazins weiter. (dts)
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