BAMF stoppt nach Mitarbeiter-Protesten persönliche Asylanhörungen

Epoch Times20. März 2020 Aktualisiert: 20. März 2020 15:45
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wollte das Asylsystem trotz Coronakrise aufrechterhalten. Nach Beschwerden aus den eigenen Reihen hat die Behördenspitze jetzt den Publikumsverkehr eingestellt.

Asylanträge können vorerst in der Regel nur noch schriftlich gestellt werden. Das hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) als Reaktion auf die Auswirkungen der Corona-Krise beschlossen und in einem Schreiben an die Mitarbeiter mitgeteilt, über das die „Welt“ (Samstagsausgabe) berichtet.

„Diese Maßnahmen wurden zum Schutz aller Beteiligten und zur Unterbrechung der Ansteckungskette ergriffen“, heißt es darin.

Antragssteller erhielten auf „dieser Grundlage eine Aufenthaltsgestattung“. Die eigentlich vorgesehenen persönlichen Anhörungen würden auf die Zeit nach der Corona-Pandemie verschoben.

Ausnahmen bei Fällen mit Sicherheitsrisiken

Es soll jedoch Ausnahmen geben: Für Fälle, in denen es möglicherweise Sicherheitsrisiken gibt, solle in jedem Bundesland an einem Ort die Möglichkeit erhalten bleiben, Anträge auch persönlich zu bearbeiten.

Insgesamt würden „sicherheitsrelevante Verfahren“ ohne Einschränkung weiter laufen, heißt es in dem BAMF-Schreiben weiter. Bescheide bei Vorgängen, die entschieden werden können, würden weiterhin erstellt.

In den vergangenen Tagen hatte sich die Situation in den Unterkünften und innerhalb der BAMF-Belegschaft zugespitzt. Anfang der Woche hatte die Behörde noch erklärt, Anträge sollten weiterhin unter Bedingungen entgegengenommen werden – etwa eine Gesundheitsbescheinigung oder ein Nachweis einer Quarantäne.

Innerhalb der Belegschaft wurde die Kritik an dem Kurs zuletzt lauter. In verschiedenen Unterkünften zeigte sich unter anderem, wie schwierig sich der Umgang mit Corona-Fällen dort darstellt – etwa wenn es um die Einhaltung einer Quarantäne geht.

Am Donnerstag hatte sich die Vorsitzende des Örtlichen Personalrats bei der Behördenleitung beschwert: „Stoppen Sie diesen Wahnsinn – sofort!“, endet ihr Schreiben, über das die „Welt“ berichtet. (dts)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Schlagworte