BAMF verweigert Flüchtlingen Zuzug aus EU-Staaten: 1.779 Asylanträge abgelehnt
"Der Antrag eines Asylbewerbers, der bereits in einem anderen europäischen Mitgliedstaat Flüchtlingsschutz erhalten hat, wird als unzulässig beschieden", teilte das BAMF der "Welt" mit.

Hunderte Migranten warten in Ungarn auf die Weiterreise nach Deutschland.Foto: Matt Cardy/Getty Images
Einige Migranten, die in anderen EU-Ländern bereits als Flüchtlinge anerkannt sind, ziehen dennoch nach Deutschland: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat in diesem Jahr 1.779 Asylanträge von solchen Zuwanderern abgewiesen.
„Der Antrag eines Asylbewerbers, der bereits in einem anderen europäischen Mitgliedstaat Flüchtlingsschutz erhalten hat, wird als unzulässig beschieden“, teilte das BAMF der „Welt“ mit. „Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. September 2016 wurde diese Entscheidung bei 1.779 Personen getroffen.“
Anerkannte Flüchtlinge dürfen zwar für 90 Tage pro Halbjahr in andere EU-Länder reisen, sich aber dort nicht niederlassen. Das bedeutet aber noch nicht zwingend, dass die Personen auch zurückgeschickt werden. (dts)
Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
MEISTGELESEN
Redaktionsempfehlung
Interview mit Maschinenbaufachmann
Ein Imker und seine Lösung für die strengen EU-Emissionsziele beim Diesel-Lkw
Rekorde, die keine sind
Immer mehr Erneuerbare, aber kaum mehr Strom
Corona-Aufarbeitung in den USA
Wegen gefährlicher Experimente in Wuhan: US-Justiz soll gegen EcoHealth-Chef ermitteln
BRICS-Getreidebörse
Russlands nächster Schachzug gegen den Dollar und die westliche Handelsmacht
Peking hat ein klares Ziel
Chinas Strategie zur Zerschlagung der europäischen Industrie
Schriftstellerin Maren Wurster
Die Odyssee einer Ungeimpften – Bekenntnisse vom Rand des Nervenzusammenbruchs
Kein CO₂ ist auch keine Lösung

























vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.
Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.
Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.
Ihre Epoch Times - Redaktion