Bayern: FFP2-Masken in ÖPNV und Geschäften verpflichtend – Berliner dürfen nur noch 15 km ins Umland

Epoch Times12. Januar 2021 Aktualisiert: 12. Januar 2021 16:33

Bayern führt ab Montag eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Bussen und Bahnen sowie in Geschäften ein.

Die Masken schützen nicht nur andere Menschen, sondern auch ihre Träger, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag (12. Januar) nach einer Sitzung des Landeskabinetts vor Journalisten in München. Zudem wurde eine wöchentliche Testpflicht für Grenzpendler beschlossen.

Die Maßnahmen begännen langsam zu wirken, sagte Söder. Bei der Zahl der positiven Tests machte er für sein Bundesland eine „verhalten positive Tendenz“ aus. Allerdings seien die Todeszahlen weiter hoch.

Es sei noch nicht klar, wie sich die Feiertage schlussendlich auswirkten. „Große Sorge“ mache ihm außerdem die Virusmutation aus Großbritannien, die inzwischen auch in Deutschland festgestellt wurde.

Söder sprach von einem „Wettlauf gegen die Zeit“. FFP2-Masken seien inzwischen leicht erhältlich und im Überfluss vorhanden, sagte er. Eine Testpflicht für Grenzpendler sei zwar im vergangenen Jahr vom bayerischen Verwaltungsgerichtshof gekippt worden.

Nun, da der Bund eine neue Quarantäneverordnung ausgearbeitet habe, könne aber auf dieser Grundlage wieder eine wöchentliche Testpflicht eingeführt werden.

Der Ministerpräsident betonte: „Corona nimmt sich jeden Freiraum, den man ihm lässt – erst wenn wir ausreichend geimpft sind, ist der Spuk beherrschbar.“

Berliner Senat hat sich auf eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit geeinigt

Nach Informationen von dpa hat sich der Senat den Bewegungsradius der Berliner eingeschränkt – und zwar auf 15 Kilometer ab der Stadtgrenze. Weitere Details kommen nach der Senatssitzung.

Die Regel ist in Brandenburg und anderen Bundesländern schon gültig, nun zieht Berlin nach. So sind touristische Reisen für Bewohner von Brandenburger Corona-Hotspots außerhalb eines Radius von 15 Kilometern um ihren Landkreis oder ihre kreisfreie Stadt seit Samstag untersagt. (afp/sza)


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