Auslieferung von neuem Regierungsflieger verzögert sich

Die Regierungsflieger der Bundesregierung sorgen immer wieder für Negativschlagzeilen. Nach unzähligen Pannen verspäten sich nun die Ersatzflugzeuge wegen der Corona-Krise.
Titelbild
Im November musste der Regierungsflieger von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Weg zum G20-Gipfel in Buenos Aires umkehren.Foto: Kay Nietfeld/dpa
Epoch Times23. Juni 2020

Bei der Beschaffung von Ersatz für die pannengeplagten Regierungsflieger gibt es einem Bericht zufolge Probleme: Die erste der drei bestellten Maschinen vom Typ A350-900 werde statt Anfang Juli frühestens Mitte August an die Flugbereitschaft ausgeliefert, berichtete der „Spiegel“ am Dienstag.

Der Grund sei, dass zwei Hersteller die Sitze für die Maschine wegen der Corona-Pandemie nicht termingerecht liefern könnten.

Nach einer Pannenserie mit ihren Flugzeugen hatte die Bundesregierung im Frühjahr 2019 beschlossen, drei neue Maschinen für die Flugbereitschaft anzuschaffen.

Dafür wurden rund 1,2 Milliarden Euro veranschlagt. Die erste der drei Maschinen soll der damaligen Planung zufolge in diesem Jahr in den Einsatz kommen, die anderen beiden 2022.

Pannen sorgten immer wieder für Schlagzeilen

In den Monaten vor der Regierungsentscheidung hatten Pannen mit den Regierungsfliegern immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Unter anderem saß Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) vorübergehend in Mali fest, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier strandete in Äthiopien.

Internationales Aufsehen erregte die Flugzeugpanne von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Ende November 2018, die auf dem Weg zum G20-Gipfel in Buenos Aires wegen eines Totalausfalls des Funksystems umkehren musste. Merkel stieg auf eine Linienmaschine um und traf erst mit großer Verspätung in Argentinien ein. (afp)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion