Ticker Berlin 1. Mai: Partys in Berlin – Einige Festnahmen bei Autonomen-Demo

Epoch Times1. Mai 2018 Aktualisiert: 2. Mai 2018 5:14
In Berlin fanden neben den Stadtfesten in Kreuzberg (siehe Livestream) und Neukölln auch die "Maifeierlichkeiten" der Antifa statt: Sie zogen provokativ quer durch das MyFest in Kreuzberg. Die Polizei erklärte die Demo gegen 20:30 Uhr für beendet – und die Mai-Partys gingen weiter.

In den Berliner Bezirken Kreuzberg und Friedrichshain sind die Feierlichkeiten zum 1. Mai bisher friedlich verlaufen. „Bisher ist die Lage stabil, wir haben alles im Griff“, erklärte die Polizei am Dienstag 17:00 Uhr. „Die Leute sind überwiegend gut gelaunt, die Stimmung ist entspannt“, erklärte ein Polizeisprecher gegen 16 Uhr.

Informationen können auf Twitter verfolgt werden unter den Hashtags:    

Wegen zahlreicher parallel stattfindender Veranstaltungen war die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz. Stadtweit waren rund 5.300 Beamten auf Kundgebungen, Versammlungen und Straßenfesten unterwegs, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Zur Zahl der Teilnehmer bei den Straßenfesten machte die Polizei keine Angaben.

  • Im Görlitzer Park und auf dem Myfest in Kreuzberg feierten tausende Besucher.
  • Auf dem MyFest marschierten ab 18 Uhr rund 1.500 Teilnehmer der „Revolutionäre 1. Mai Demo“ mitten durch die Party, vom Oranienplatz zum Schlesischen Tor. Die Polizei sperrte den Zug Ecke Skalitzer/Wrangelstr. ab, als sie umkehren wollten. Anschließend zogen sich einige der schwarz Gekleideten um, es gab Festnahmen und Pfefferspray-Einsätze. Gegen 20:30 Uhr erklärte die Polizei die Demo für beendet – und die Partys gingen mit Musik und Co weiter.
  • Im Grunewald demonstrierten deutlich mehr linke Autonome als von der Polizei erwartet, es wurde von bis zu 5.000 gesprochen.
  • Jugendwiderstand-Linksextremisten waren mit Palästina-Fahnen unterwegs durch Neukölln. Sie vereinten sich mit kurdischen PKK-Anhängern mit YPG-Fahnen.

21:30 Uhr: Der Livestream von Ruptly zum 1. Mai 2018 ist beendet.

20:45 Uhr: Die Polizei hat die Lage in Kreuzberg wohl im Griff

Teile der Demo strömen ab bzw. vermischen sich mit dem Kiezpublikum. Sich neu formierende Demogruppen haben unsere Einsatzkräfte sofort im Blick. Der Schutz der friedlichen -Feiern in ist weiterhin unser Einsatzziel und bestimmt unsere Einsatztaktik.

Der Manager des Görlitzer Parks, Cengiz Demirci, zieht laut „Berliner Zeitung“ 20:43 Uhr eine „positive Bilanz zum ersten MaiGörli. Beim nächsten Mal soll es allerdings mehr Parkläufer geben – und Demirci wünscht sich mehr politische und Kiez-bezogene Aktivitäten auf der Bühne.“
Zurück bleiben in Kreuzberg haufenweise Müll und leere Flaschen.

20:32 Uhr: Die Polizei erklärt die Demo für beendet

Die Polizei nahm einzelne Störer fest und setzte auch Pfefferspray ein. Sie erklärten die Demo für beendet. Auch am Görlitzer Park kann weitergefeiert werden, es sind nach Angaben des Pressesprecher wieder fünf von sechs Eingängen geöffnet.

Kommentare auf Twitter:

Gerald Schuster‏ 

Die Politik finanziert die #Antifa und hält still und leise ihre schützende Hand über sie. Zu effektiv ist die Zusammenarbeit. Der Staat erledigt Systemkritiker mit neuen Gesetzen und die #Antifa macht sie mit Gewalt mundtot. #1Mai #TagDerArbeit

Dora zwitschert @DoraGezwitscher

Es werden Flaschen auf Polizisten geworfen. Böller knallen. Offenbar wurden die Teilnehmer der #Antifa Kundgebung nicht durchsucht. Warum nicht?  #b0105  20:39 – 1. Mai 2018

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20:24 Uhr: Neue Polizeipräsidentin zeigt sich zufrieden

Berlins neue Polizeipräsidentin Barbara Slowik zeigte sich im rbb zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des 1. Mai in Berlin.

Die Autonomen stehen vor dem Schlesischen Tor herum und wissen nicht so recht, was sie jetzt machen sollen, berichtet Reporter Jörn Hasselmann. Es schein mehrere Festnahmen zu geben, wie im Livestream zu sehen war.

20:00 Uhr:  Warum redet nicht Klartext und nennt die entsprechenden Subjekte „Straftäter“?

Die Lage ist unverändert. Die Polizei sperrt ab, es gibt vereinzelt Provokationen und Übergriffe auf die Polizei. Viele Schaulustige sind unterwegs. Die Taktik scheint zu sein, die Demonstranten in kleine Grüppchen zu zerteilen, damit die Skalitzer Straße wieder den Feiernden gehört.

schrieb:

Warum redet nicht Klartext und nennt die entsprechenden Subjekte „Straftäter“? Denn genau das sind diese Asozialen

Wenn das nicht ein Tweet wert war. Auf der -Demo der AfD wird die Nationalhymne gesungen. Während dessen wird bei den Aufmärschen der Linksextremen in Berlin „Nie wieder Deutschland“ skandiert und „Deutschland verrecke“ gebrüllt.

19:50 Uhr: Die Stecke bleibt zu

bringt es auf den Punkt:

Dann wohl Mal Demobeobachtung . Polizei sperrt Skalitzer Straße. Weiß nur nicht ob ich auf der oder Seite bin.

Nach Angaben der Berliner Zeitung von 19:36 Uhr ziehen sich einige der Demonstranten, die zuvor schwarz gekleidet waren, hastig um. Andreas Kopitz (siehe unten), twittert:

Demo beendet, Autonome haben schwarz-uniform gegen zivil getauscht. Übrig bleiben: Neugierige, Touris, Betrunkene und die Polizei.

19:27 Uhr: Die Polizei macht die Strecke Ecke Skalitzer/Wrangelstr. dicht

Die Polizei meldet, dass der Aufzug am Schlesischen Tor gewendet hat und zurück läuft. Sie sperrt die Strecke ab: „An der Skalitzer/Wrangelstr. haben sich die Kollegen unserer Einsatzeinheiten quer über die Fahrbahn gestellt, um zu verhindern, dass der Aufzug in den Bereich des läuft.“

Der Aufzug in hat am Schlesischen Tor gewendet und läuft jetzt auf der Skalitzer Str. zurück.

18:55 Uhr: Laut Polizeiangaben sind ca. 1.500 Teilnehmer, zum Teil schwarz gekleidet, unterwegs. Über dem Kiez kreist ein Hubschrauber, Bengalos und Böller werden gezündet. Es ist noch nicht bekannt, wer der Veranstaltungsleiter ist.

Die Kreuzberger sind teilweise genervt, wie viel Müll plötzlich in ihrem Kiez hinterlassen wird. Es sind viele Journalisten auf der Demo zu sehen. Das Kürzel , unter dem einige Personen von der Demonstration twittern, steht für „All Cops are Tarrǵets“

18:20 Uhr: Jetzt hat sich die Demo in Bewegung gesetzt – mitten durch das Myfest. Erste Bengalos werden angezündet.

18:10 Uhr: Die US-Aktivistin Chelsea Manning, Whistleblowerin, ist in der Stadt. Sie wird an der Internetkonferenz re:publica teilnehmen und wurde eben auf dem Myfest gesehen.

Bisher war die Stimmung friedlich. Mit Eintreffen der Antifa kippt die Stimmung. Ein weiterer Livestream von Andreas Kopietz auf Facebook:

https://www.facebook.com/ReporterAndreasKopietz/videos/577673399279005/

17:55 Uhr: Dieser Livestream https://www.pscp.tv/w/1YpKkEYOrNZJj wird immer mal unterbrochen, aber meist nach einer Pause fortgesetzt. Die Stimmung in Kreuzberg ist gut, friedlich – Party mit Musik und Bratwürsten.

Die „Revolutionäre 1. Mai Demo“ will vom Oranienplatz mitten durch das Myfest ziehen. Vom Oranienplatz wollen diese nach 18:00 Uhr zunächst über die Oranien-, Adalbert-, Naunyn- und Manteuffelstraße zur Skalitzer Straße ziehen und von dort dann weiter zum Schlesischen Tor.

Die Polizei kündigte an, die Demonstranten erst einmal loslaufen zu lassen. Ob es tatsächlich quer durchs „Myfest“ geht, ist allerdings noch nicht ganz klar. Das hänge von der aktuellen Lage ab, sagte Einsatzleiter Wulff. „Ich kann nicht zulassen, dass man durch eine Oranienstraße zum Beispiel einfach durchläuft, wo wir sagen, da sind Massen an Menschen dabei und wir haben Gefahrensituationen“.

An der Grenze von Treptow und Kreuzberg wurden Räumpanzer und Wasserwerfer in der Puschkinallee bereitgestellt.

Berlin: Friedliche Party beim Mai Goerli

Im Görlitzer Park in Kreuzberg findet eine zweite große Party statt. Ca. 17:30 wurden die Eingänge wegen Überfüllung geschlossen.

Die Polizei twitterte ein Karte, damit keiner den Überblick verliert:

Wir starten heute mit Ihnen in den . In ist einiges los. Damit Sie auf dem & bei immer den Überblick behalten, haben wir eine Live-Karte für Sie vorbereitet:

Berlin – Neukölln: Linksextreme unterwegs

17:20 Uhr: „Bagdad, Kabul, Gaza Stadt – Macht die scheiß Besatzer platt!“

Mittlerweile sind die -Linksextremisten mit Palästina-Fahne unterwegs durch Neukölln. Sie vereinen sich mit kurdischen -Anhängern mit -Fahne:

https://twitter.com/nayakowz/status/991334753201803271

Siehe auch:

Die Antifa im Grunewald – RAF Berlin meldet 5.000 Demoteilnehmer

17:35 Uhr: Der Aufzug im Grunewald ist beendet

Erste Teilnehmer verlassen die Veranstaltung. Der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei Berlin, Benjamin Jendro, meldet 39 Kfz-Beschädigungen bei der Demonstration in Grunewald. Zudem seien mehrere Fensterscheiben beschädigt worden.

In Berlin-Grunewald versammelte sich am Nachmittag die Antifa. Auf twitter wurde von ihnen geschrieben, dass dort 5.000 Protestler unterwegs seien – und auch entsprechend Polizei. Später machten diese sich auf den Weg zum Myfest in Kreuzberg.

wir schätzen aktuell über 5000 gegen Bonzen in auf der Straße.

Ein anderer schreibt:

Verzogene edel-linke Wohlstandskinder besuchen die Domizile ihrer reichen Eltern und fordern den Wohnraum in den Villen ein – aber bitte nicht die Villa von Mama und Papa bitte, ja?

Im Grunewald forderten sie „Zäune zu Lagerfeuern“ und vor den Villen „Heute deins, morgen meins“.

Siehe auch:

Antifa beim Bürgerfest in Pankow

Innensenator von Berlin: Dieses Jahr ist es schwieriger

Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte am Freitag, dass die Situation dieses Jahr etwas schwieriger sei als im vergangenen Jahr. Die linksextreme Szene trete einheitlicher auf. Dazu käme der Kurdenkonflikt, der bei der „Revolutionären 1. Mai Demo“ am Abend des 1. Mai eine Rolle spielen und die Stimmung anheizen könnte.

Die nordrhein-westfälische Polizei begleitet den diesjährigen 1. Mai auch in Berlin mit einem massiven Aufgebot. Allein sechs NRW-Hundertschaften der Bereitschaftspolizei mit rund 800 Beamten sowie die Wasserwerfer-Staffel des Landes seien zu Unterstützungseinsätzen nach Berlin, Thüringen und Sachsen abgeordnet worden. In Berlin werden die örtlichen Sicherheitskräfte durch neun Bundesländer unterstützt.

Hintergründe

Maoistischer „Jugendwiderstand“ in Neukölln

Am 1. Mai wird der „Jugendwiderstand“, eine linksradikale Splittergruppe, unter dem Motto „Heraus zum Roten 1. Mai“ durch Neukölln marschieren und gegen „Ausbeutung, Schmarotzer, Blutsauger und Parasiten“ demonstrieren. Sie verehren Diktatoren wie Lenin, Stalin und Mao und sind bekannt für ihren Hass gegen Israel. Ihre Gewalt richtet sich dabei auch gegen Journalisten und andere Linke, berichtet „Berliner Morgenpost“.

Es seien junge, gut trainierte Männer, die sich in ihrer Freizeit zu Kampfsporttreffen verabreden würden. Viele seien polizeibekannt. Seit etwa 2015 fallen sie mit Straftaten in den Bezirken Mitte und Neukölln auf. Zu den registrierten Straftaten zählen Sachbeschädigungen, aber auch Angriffe auf Menschen, die sich solidarisch mit Israel zeigen. In der linken Szene würde zunehmend Angst vor dem Jugendwiderstand umgehen, heißt es laut „Berliner Morgenpost“.

Der Zeitung zufolge werden bei der Demonstration am 1. Mai etwa 150 Teilnehmer dieser Gruppierung erwartet. In der Vergangenheit kam es bei Demonstrationen des „Jugendwiderstandes“ zu israelfeindlichen und pro-palästinensischen Parolen.

In sozialen Medien treten sie martialisch auf. Denn neben Aufrufen, sich nicht durch Drogen vom Klassenkampf ablenken zu lassen, werben die Maoisten intensiv für die Ausübung von Kampf- oder Kraftsport. Maos „Studie zur Leibesertüchtigung“ soll dabei Vorbild sein für ihr „rohes und wildes“ Gebären. „Zerstöre nicht dich – zerstöre den Feind“, heißt es in einem Aufruf. „Gegen Drogen und die Degeneration der Jugend im Imperialismus“ solle man „hart kämpfen“ und „einfach leben“, berichtet „Jungle World“ über die Gruppe.

Kreuzberg: Myfest und „Revolutionäre 1. Mai Demo“

Der Bereich des alljährliche stattfindenden Kreuzberger Straßenfest „Myfest“, mit seinen bis zu 200.000 Gästen, wird auch in diesem Jahr, wie 2017 rundherum eingezäunt, zu einer autofreien Zone. So möchte man die Teilnehmer auch vor möglichen Anschlägen schützen.

Wie auch schon im letzten Jahr, haben die Veranstalter der „Revolutionären 1. Mai-Demo“ ihre unangemeldete Aufzugsroute mitten durch das „Myfest“-Gebiet gelegt.

Karsten Woldeit (AfD) besuchte vor dem 1. Mai 2018 die Lagebesprechung der Polizei

Wie soll mit den illegalen Demonstrationen umgegangen werden? Der innenpolitische Sprecher der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus zum 1. Mai 2018 in Berlin.

https://www.youtube.com/watch?v=hwZGd4Zx8i8

(ks/dpa/afp)

Mehr dazu:

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