Berlin, Görlitzer Park – Kokain im Buddelkasten und aufdringliche Kleindealer

Epoch Times10. März 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 18:55
Im Görlitzer Park, Bezirk Kreuzberg, 14 Hektar Park- und Naherholungsfläche mit Kinderbauernhof, Sport- und Spielplätzen, und eben Deutschlands größter Umschlagplatz für harte Drogen.

Der Görlitzer Park gehört zu den größten Drogenumschlagplätzen Berlins. Regelmäßig kommt es hier zu gewaltsamen Zwischenfällen. Patroullien des Ordnungsamtes und der Polizei drehen ihre Runden. Razzien finden statt.

Seit März 2015 heißt es Null-Toleranz gegenüber Konsumenten und Dealern von Drogen, auch kleineste Mengen werden strafrechtlich geahndet.

Die meist afrikanischen Dealer wichen teilweise auf andere Gebiete aus, zum Beispiel in Richtung Kottbusser Tor, wo sie allerdings mit den arabischen Dealern in Konflikte kamen.

Nach der Verschärfung der Drogenpolitik im Görlitzer Park, verlagern sich die Geschäfte auch auf die umliegenden Wohngebiete. Als Drogendepots dienen Gebüsche, Mauerritzen, sogar die Spielplätze im Park. Kleinkinder fanden mehrfach im Sand vergrabene Drogen, Kokain zum Beispiel, trugen es in den Hosentaschen spazieren.

In den letzten Jahren stieg die Anzahl der Dealer auf gut 200 an. Die meisten sind Flüchtlinge aus Afrika.

Man wird angesprochen, gar bedroht. Ein Polizist sprach gar anonym von einem rechtsfreien Raum, den die Polizei schon aufgegeben habe. Viele Anwohner sind verängstigt und wollen weg. (sm)

Siehe auch:

Berlin: Staatsgewalt machtlos – Basar der nordafrikanischen Taschendiebe am Kottbusser Tor

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