Berlin-Kreuzberg: Bewaffneter (27) von Polizei auf Klinik-Parkplatz niedergeschossen – Polizeibekannt und „psychisch erkrankt“

Von 27. April 2017 Aktualisiert: 27. April 2017 20:17
Auf dem Parkplatz des Urban-Krankenhauses im Stadtteil Kreuzberg schossen Polizisten einen bewaffneten Mann nieder, der sie mit einer Pistole bedrohte. Laut Polizeiangaben traf der Schuss den Mann am Oberschenkel. Medien berichteten hingegen, dass der Unterbauch getroffen wurde. Der wegen Waffendelikten polizeilich bekannte 27-Jährige soll zudem psychisch krank sein.

Gegen 15.30 Uhr trafen zwei Polizisten auf dem Parkplatz vor dem Kreuzberger Krankenhaus auf einen bewaffneten Mann. Sie kamen gerade aus dem Krankenhaus, in dem sie einen Ladendiebstahl bearbeitet hatten.

Der Mann hob die Pistole und richtete sie auf einen der Polizisten, so die Beamten. Wie Polizeisprecher Thomas Neuendorf erklärte, hätten die beiden Polizisten den Mann immer wieder aufgefordert, die Waffe auf den Boden zu legen.

Doch der Mann hat nicht reagiert.“

(Thomas Neuendorf, Polizeisprecher)

 

Stattdessen ging er weiter auf die Beamten zu, einer der Polizisten schoss daraufhin.

Bisher ist über die Beweggründe des Mannes nichts bekannt.

Die Kollegen hatten mit dem Mann vorher nichts zu tun gehabt.“

(T. Neuendorf, Polizei Berlin)

Die „B.Z.“ meldet, dass der Schuss den Mann am Unterbauch getroffen habe. „Der Mann wurde nicht lebensgefährlich verletzt, er wurde sofort operiert“, so Polizeisprecher Thomas Neuendorf laut dem Blatt.

Wie „Die Welt“ aus Polizeikreisen berichtet, soll der Mann wegen Waffendelikten polizeilich bekannt sein und „psychisch erkrankt“.

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