Berlin: Ladenbesitzer nimmt Dessous aus dem Schaufenster – Resignation nach Prügel-Attacke durch verschleierte Konvertitin

Von 6. September 2017 Aktualisiert: 27. September 2017 10:11
Eine vollverschleierte Frau betrat in Berlin ein kleines Modegeschäft und prügelte auf die arabischstämmige Verkäuferin ein, weil sie Dessous im Schaufenster ausgestellt hatte. Die Polizei schnappte vier Wochen später eine tatverdächtige Deutsch-Polin. Doch nun hat der Ladenbesitzer offenbar Angst vor weiteren Ausschreitungen. Im Schaufenster sind nur noch Puppen mit Kopftüchern zu sehen ...

Nach dem Prügelangriff einer vollverschleierten Deutsch-Polin auf eine Verkäuferin in einem arabischen Modegeschäft zieht der palästinensische Ladenbesitzer (69) aus dem Libanon nun seine Konsequenzen und lässt resignierend die Dessous verschwinden.

In seinem Schaufenster stehen jetzt nur noch Puppen mit Kopftüchern und hochgeschlossenen Gewändern mit langen Ärmeln, berichtet nun „Tag24“.

Wir haben umdekoriert.“

(Mahmoud L., 69, Ladenbesitzer)

 

Die Tatverdächtige

Rund vier Wochen nach dem Angriff schnappte die Polizei Berlin eine Tatverdächtige, eine 28-jährige Deutsch-Polin.

Die Tatverdächtige trug zum Tatzeitpunkt ein Niqab. Zeugen teilten der Polizei mit, dass eine im Schaufenster ausgestellte ‚leicht bekleidete‘ Schaufensterpuppe Auslöser des Angriffs gewesen sein soll. Die mit Lederdessous und angelegten Kunststoff-Handfesseln ausgestellte Puppe soll nach Ansicht der Tatverdächtigen eine Beleidigung ihres Glaubens gewesen sein.“

(Polizeibericht)

Schon bei der Tatbegehung konnte das Opfer Details hinter dem Niqab der Angreiferin erkennen: blonde Haare, Nasenring und Tätowierung am Hals. Zudem verlor die Vermummte ihr Handy und einen Handschuh bei der Attacke.

Die Deutsch-Polin, die fließend Arabisch spricht und sich zum Islam bekennt, muss sich wegen Hausfriedensbruch, Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Bei der Polizei schweigt sie zu dem Vorfall. Doch die Verkäuferin erinnert sich genau:

Sie beschimpfte mich als Schlampe, als Hure, sprach Deutsch und Türkisch durcheinander. Sie wollte, dass die Sachen aus dem Fenster kommen. Kopftücher und Unterwäsche passen nach islamischem Glauben nicht zusammen. Das sei Sünde.“

(Rania Abu El-A., 40, Verkäuferin)

Des Weiteren trug die Frau mehrere Kratzverletzungen im Nacken und am rechten Auge davon, erlitt durch Faustschläge Schwellungen am rechten Jochbein und über dem Nasenbein, die im Krankenhaus behandelt werden mussten, so „Tag24“.

Der Staatsschutz ermittelt weiter in dem Fall.

Rückblick: Samstag, 26. August

Rania Abu El-A. (40) ist Verkäuferin in einem arabisch geführten Dessous-Geschäft in Berlin-Neukölln. Im Schaufenster stehen Puppen mit langen Gewändern für die muslimische Frau, Brautkleider, verschiedene Kopftuchmodelle und eben eine Puppe mit Dessous, wie die „Bild“ berichtet.

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An einem Samstagnachmittag stürmte plötzlich eine vermummte Frau in den Laden. Sie trug einen Niqab, der nur einen Sehschlitz freiließ, böse Blicke blitzten hindurch:

(Rania Abu El-A., 40, Verkäuferin)

Doch die Verkäuferin gibt dem Fordern der Fremden nicht nach. Der Ladenbesitzer, ihr Lebensgefährte, kommt aus dem Libanon, ist Palästinenser.

Ein Angebot von Kopftuch bis sexy Wäsche kenne ich sonst nicht. Manche stehen vor dem Schaufenster, schämen sich und am nächsten Tag kaufen sie.“

(Mahmoud L., 69, Ladenbesitzer)

Schläger-Trio greift an

Wie die „Bild“ weiter berichtet, kommt auch die vermummte Frau wieder, mit Verstärkung. Sie hat eine weitere Frau und einen Mann dabei. Mit dieser Übermacht im Rücken greift sie die Verkäuferin an, zerrt sie an den Haaren und stößt sie umher. Die Verkäuferin ruft blutend die Polizei zu Hilfe. Bevor diese eintrifft, ist das Trio schon wieder weg.

Im Krankenhaus wurden die Spuren des Angriffs auf die aus Jordanien stammende Ägypterin dokumentiert: Kratzspuren im Nacken und seitlich des rechten Auges. Durch zwei Faustschläge erleidet die Frau Schmerzen und Schwellungen am rechten Jochbein und über dem Nasenbein.

Staatsschutz ermittelt

Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD, 39) äußerte sich zwischenzeitlich auch zu dem Vorfall: „Es muss möglich sein, neben Brautmode auch Dessous zu verkaufne, ohne angefeindet zu werden.“

Doch auch die Polizei weiß, was zu tun ist:

Der Staatsschutz ermittelt wegen Körperverletzung im Rahmen religiös motivierter Gewalt.“

(Polizeisprecherin)

Unter dem züchtigen Mantel

Bei dem Angriff verrutschte der Frau im Niqab der Schleier. Die attackierte Verkäuferin konnte daraufhin der Polizei Details für die Fahndung nennen:

  • blonde Haare
  • Nasenring
  • Tätowierung am Hals

Außerdem verlor die Angreiferin Handy und Handschuh. Die Kripo ermittelt.