Berlin: Messerangriff auf Kinderschänder (27) in Flüchtlingsheim – Polizei erschießt Vater (29) der Sechsjährigen

Von 28. September 2016 Aktualisiert: 20. Februar 2017 15:20
Weil ein 27-jähriger Flüchtling sich offenbar an einem sechsjährigen Mädchen vergangen hatte, wurde er von Polizisten abgeführt. Plötzlich ging der Vater des Kindes mit einem Messer auf ihn los. Die Polizei schoss den 29-Jährigen nieder. Er wurde dabei schwer verletzt und starb Stunden später im Krankenhaus.

Die Polizei war ursprünglich wegen eines Missbrauchsvorwurfs in das Asylheim an der Kruppstraße nahe dem Hauptbahnhof in Berlin-Moabit gekommen. Den Zeugenaussagen zufolge soll ein 27-jähriger Flüchtling ein Mädchen (8) am Dienstagabend in einen angrenzenden Park gelockt und sich dort sexuell an ihm vergangen haben.

Der dringend Tatverdächtige wurde noch am selben Abend verhaftet und in Handschellen abgeführt. Als er gerade in ein Polizeiauto steigen wollte, kam Tumult auf:

„Das wirst du nicht überleben“, schrie ein 29-jähriger Flüchtling, der wütende Vater des Mädchens, als er sich mit einem Messer auf den mutmaßlichen Schänder seiner Tochter stürzen wollte. Mehrere Polizisten zogen ihre Waffen und schossen den Vater nieder.

Der schwer verletzte Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er Stunden später starb.

Bedrückende Stille

Der Morgen danach: Absperrband liegt noch auf dem Boden herum. Daneben bunte Kreidebilder auf der Straße. Der Kunstrasen-Platz vor der Halle, wo die Kinder sonst rennen und spielen, leer. Es ist still an der Flüchtlingsunterkunft.

Ab und zu kommen junge Männer vor die Tür, trinken Kaffee aus Plastikbechern, rauchen eine Zigarette – schweigend. Journalisten dürfen nicht mit ihnen sprechen, berichtet der „Tagesspiegel“.

Das sagt die Polizei

Die tödlichen Schüsse seien gefallen, als der 29-Jährige einen 27 Jahre alten Mitbewohner mit einem Messer attackieren wollte, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht. Um den Angriff zu verhindern, hätten mehrere Beamte von ihren Schusswaffen Gebrauch gemacht, so der Beamte.

Hintergrund seien Missbrauchsvorwürfe gegen den 27-Jährigen, der sich laut Zeugenaussagen an einer Sechsjährigen – vermutlich der Tochter des Getöteten – vergangen haben soll. Gegen den Mann werde nun wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch ermittelt.

Das Kind sei unverletzt geblieben und werde speziell betreut. Passanten seien bei dem Einsatz nicht gefährdet worden. Wie viele Beamte geschossen haben, soll eine Mordkommission klären. Diese ermittele routinemäßig nach Polizeischüssen, hieß es.

„Mekka für Pädophile und Menschenhändler“

Im ersten Quartal 2016 gab es bundesweit 128 Missbrauchsfälle gegen Kinder und Frauen in Flüchtlingsunterkünften, berichtete die menschenrechtspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Annette Groth, im Sommer. Doch das Dunkelfeld schätzen Experten noch viel größer ein. Es gebe sogar Täter aus dem Wachdienst und Mitarbeiter der Unterkünfte.

Die Kinderschutzbeauftragte des Flüchtlingsheims im alten Tempelhofer Flughafen sprach von einem „Mekka für Pädophile und Menschenhändler.

(Mit Material der dpa)

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