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Sichelmond auf einer Moschee (Symbolbild).Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV/AFP/Getty Images

Berlin: Mini-Moschee als Spielplatz sorgt für Aufregung

Epoch Times3. November 2017
Eine Mini-Moschee oder doch eine orientalische Burg als Klettergerüst? Ein Spielplatz in Berlin Neukölln sorgt gerade für hitzige Debatten.

„Ali Baba und die vierzig Räuber“ – das war das Thema für ein Klettergerüst in Berlin Neukölln. Daraufhin wurde ein Spielplatz mit Zwiebelkuppel und Halbmond, einem orientalischer Marktverkäufer und Kamelen eingerichtet.

Das sorgt im Internet nun für Furore – und bei der Berliner CDU für Unverständnis. „Man könnte die Gestaltung natürlich als originell bezeichnen“, sagte Burkard Dregger, Sprecher der CDU-Fraktion für Integrationspolitik. „Oder auch ganz einfach als schwachsinnig.“ Die „Berliner Zeitung“ berichtete.

Vermutlich habe sich „irgendein Beamter“ dieses Projekt ausgedacht, der meinte, damit einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten zu können, so der CDU-Politiker weiter.

Eltern: „Religiöse Symbole haben auf Spielplätzen nichts verloren“

Laut der „Berliner Zeitung“ kritisierten auch einige Eltern die Gestaltung des Spielplatzes. Für sie sei das Klettergerüst eine kleine Moschee – und das gehe gar nicht. Schließlich würde es auch keine Spielgeräte geben, die wie eine Kirche oder Synagoge aussehen.

„Es sieht zwar exotisch aus, aber Kinderspielplätze sollten nicht mit Religion in Verbindung gebracht werden“, meinte die 41-jährige Anja M.

„[Religiöse] Symbole [haben] auf Spielplätzen nichts verloren […], egal ob Kreuz oder Halbmond“, sagte die 29-jährige dreifache Mutter Sandra M. Kinder sollten ihrer Meinung nach „neutral aufwachsen und nicht in irgendeine Richtung gelenkt werden.“

Bezirksbürgermeisterin: Spielplatz ist keine Spielmoschee, sondern orientalische Burg mit Basar

Der Spielplatz sei keine Spielmoschee, erklärte die Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) der „Berliner Zeitung“, sondern eine orientalische Burg mit Basar. Es gebe auch Spielplätze zu Käpt’n Blaubär oder Pippi Langstrumpf, so die SPD-Politikerin.

Die Diskussion um die Kletterburg sei „an den Haaren herbeigezogen“ und es werde „eine vermeintliche Islamisierung Deutschlands herbeiredet“, fügte Giffey hinzu.

Allerdings tragen orientalische Burgen keinen Halbmond auf dem Dach. Der Halbmond ziert traditionell nur das Dach einer Moschee.

Spielplatz kostet 220.000 Euro

Insgesamt kostete der Neubau, der Sandkasten und die Umgestaltung des daneben liegenden Bolzplatzes laut „BZ“ rund 220.000 Euro. Gebaut wird die Anlage von der Spielart GmbH aus Lauch, Thüringen. Bis Ende des Jahres soll der Spielplatz fertig sein.

(as)



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