Berlin-Neukölln: Massenschlägerei am Hermannplatz – Polizisten von aggressivem Mann verletzt

Von 9. Oktober 2017 Aktualisiert: 9. Oktober 2017 9:25
Bei einer Massenschlägerei mit zahlreichen Beteiligten wurden in Neukölln zwei Polizisten verletzt. Mehrere Strafermittlungsverfahren wurden gegen einen 23-Jährigen eröffnet.

Samstagabend, 7. Oktober 2017, am Hermannplatz in Berlin-Neukölln: Gegen 21.20 Uhr gerieten zwei Männergruppen aus bisher unbekannten Gründen in einen Konflikt, der in einem handfesten Streit ausartete.

Dabei stand eine 10-köpfige Gruppe 15 anderen Männern einer Gruppe gegenüber.

Beamte der Polizeidirektion 5 und der Diensthundführereinheit der 1. BPA gingen zunächst dazwischen und trennten die Streithähne voneinander.“

(Polizeibericht)

Hohe Aggressivitätsstufe

Kurz darauf liefen drei Männer aus einer der Gruppen auf die Straße. Dort riss ein 23-Jähriger aus dem Trio die Beifahrertür eines Kleintransporters auf, der bei Rot an einer Ampel stand.

Der Mann brüllte und gestikulierte wild in den Wagen hinein und hinderte den Fahrer an der Weiterfahrt.“

(Polizei Berlin)

Als Polizisten den 23-jährigen Mann kontrollieren wollten, drohte dieser, mit einer Flasche zu werfen. Um im Weiteren die Überprüfung seiner Identität zu vermeiden, schlug der Mann nach den Beamten.

Der aggressive Täter musste daraufhin zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei verletzten sich zwei der Polizisten. Sie konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen. Seine beiden Begleiter waren inzwischen unerkannt entkommen.

Auch während der Fahrt zum Revier gab sich der 23-Jährige unbändig und wild. Er beleidigte die Polizisten und beschädigte ein Dienstfahrzeug.

Nach erkennungsdienstlicher Behandlung kam der 23-Jährige wieder auf freien Fuß.“

(Polizei Berlin)

Wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Sachbeschädigung, Beleidigung sowie Widerstand gegen Polizeibeamte wurden Strafermittlungsverfahren gegen den 23-jährigen Beteiligten der Massenschlägerei eingeleitet.

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