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Berlin: Staatsgewalt machtlos – Basar der nordafrikanischen Taschendiebe am Kottbusser Tor

Epoch Times26. Februar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 18:47
Ob nun am Kottbusser Tor, oder rund um das RAW-Gelände an der Warschauer Straße in Friedrichshain: Gewalt, Drogenhandel und Diebstahl haben massiv zugenommen. Die Polizei scheint machtlos, die Justiz ebenfalls. Doch rechtsfreie Räume gebe es nicht, so die offizielle Sichtweise.

In Berlin gibt es rund 20 "kriminalitätsbelastete Orte", zu denen Parks, wie der Görlitzer Park oder die Hasenheide gehören, Verkehrsknotenpunkte wie der Alexanderplatz und der Hermannplatz, aber auch U-Bahnstationen. 

Zu Berlins gefährlichsten U-Bahnstationen gehören unter anderem Kottbusser Tor, Alexanderplatz, Görlitzer Bahnhof, Zoologischer Garten, Hallesches Tor und Hermannsplatz, schreibt der "Tagesspiegel".

Antänzer, Drogen, Gewalt & ratlose Ladenbesitzer

Die Anzahl der Anzeigen wegen Diebstahl am Kottbusser Tor hat sich im Vergleich zu 2014 verdoppelt. Waren es da noch 361 Anzeigen, wurden 2015 schon 775 gezählt, schrieb die Berliner Zeitung, und 50 Prozent mehr Überfälle, 80 inzwischen. Selbst für Kreuzberger Verhältnisse ist das Kottbusser Tor zu extrem.

Antänzer in Gruppen, wie in Köln, das ist die neue Masche am Kottbusser Tor. Dabei würde längst nicht alles angezeigt, was passiert: "Viele Opfer sind Touristen, sie machen keine Anzeige, weil sie bald abreisen oder sich nicht die ganze Nacht versauen lassen wollen", so ein Polizist. In den Hostels und Bars steht mehrsprachig: "Achtung Taschendiebe!", schreibt der "Tagesspiegel".

Die polizeiliche Statistik nennt 17 Herkunftsländer der Taschendiebe und Antänzer. Es gibt welche aus Osteuropa, Deutsche auch, doch ganz oben stehen Nordafrikaner aus Tunesien, Libyen, Marokko, Ägypten. Die Zahl arabsich sprechender Täter steige rasant, so das Blatt. Einige von ihnen hätten französische oder italienische Aufenthaltstitel, einige hätten gar keine Papiere, manche seien in Deutschland registriert.

Fast täglich werden hier Passanten umringt, Portemonnaies, Telefone, Handtaschen gestohlen. Wenn es nicht klappt, wird geschlagen, mit Reizgas gesprüht oder das Messer gezogen. Frauen werden unsittlich angefasst oder ins Gesicht geschlagen. Auch mit Drogen werde gedealt. Es heißt, die arabischen Clans versorgen die Nordafrikaner mit Stoff, Haschisch für die Neuen und Verhaltensauffälligen, bei entsprechender Erfahrung mit Heroin, Kokain, Pillen, heisst es aus Justizkreisen.

Wenn Polizei versagt, droht Selbstjustiz

Eine ehemalige Hausbesetzerin sagte anonym: "Man kann es drehen und wenden, wie man will. Fest steht, es sind zuletzt bestimmte Flüchtlinge gekommen. Libyer, Marokkaner, Tunesier. Die sind krasser, als es der Kiez verkraftet. Die alteingesessenen Türken nervt das am meisten."

Mustafa (50) führt ein Geschäft am Kottbusser Tor, seit 20 Jahren. Seit die afrikanischen Dealer aus dem Görlitzer Park vertrieben wurden, sind sie auch hier. Das gibt Stress mit den arabischen Dealern. Jeden Tag gebe es drei, vier Schlägereien. Für die Ladenbesitzer bedeutet das Verluste. Familien kämen kaum noch vorbei. "Wenn sich hier nichts ändert, nehmen wir das selbst in die Hand", so der alteingesessene Türke in der "B.Z."

Die Polizei sieht das anders: "Wir würden als Polizei nie zur Selbstjustiz raten. Man sollte immer die Polizei rufen." Schließlich sei Selbstjustiz strafbar und die Ausübung von Gewalt sei Monopol des Staates.

Keine Flüchtlinge sondern Kriminelle

Der "Tagesspiegel" berichtet von Ercan Yasaroglu, Sozialarbeiter und Cafe-Inhaber. Er kenne Syrien-Flüchtlinge, vor dem Krieg geflohene Menschen, scheu, gebrochene Männer und Frauen. Nicht so diese, die hier seit Monaten vor seinem Cafe herumlungern, sich austoben. Diese seien arrogant, sadistisch und herrschsüchtig. "Das Problem ist, dass es wirklich viele Typen geworden sind", so Yasaroglu. Am Wochenende sei es besonders schlimm, wenn es wieder wärmer werde ebenfalls.

Die Polizei verhaftete 2015 nur 55 Verdächtige am Kottbusser Tor. Die Anwohner helfen sich jetzt selbst. Die Gastwirte und Ladenbetreiber bilden Telefonketten, warnen sich gegenseitig, wenn mal wieder eine Gang durch den Kiez zieht. Türsteher bewachen die Bars. Im Dönerladen achten die Angestellten darauf, dass niemand die Gäste bestiehlt. 

In Justizkreisen heißt es, dass sich einige Gewerbetreibende überlegen, eine Bürgerwehr gegen die Nordafrikaner zu gründen, dass "gute Männer" mal "durchgreifen" sollen.

Die Politik glaubt, dass es schon funktioniere, die Staaten Nordafrikas zu sogenannten "sicheren Herkunftsstaaten" zu erklären, um die Leute schneller wieder zurückschicken zu können. Doch dazu müssen sie erst einmal nachweislich als Nordafrikaner identifiziert werden.

Doch jene, die schon hier sind, sind nur ein Teil des Problems. In Casablanca, Marokko, beispielsweise planen schon perspektivlose junge Nordafrikaner, auf neuen Wegen nach Deutschland zu kommen. (sm)

Junge Marokkaner in Casablanca wollen nach Deutschland

https://youtube.com/watch?v=IeKJU5Llj4c

Siehe auch:

Mehrere Zehntausende "Nafri"-Straftaten in NRW – "Offenbarungseid der Landesregierung"

Bahnhof Linz und das Marokkaner-Problem: Männer, die nichts zu verlieren haben

Großrazzia im Asylheim Ahlen: Mehrfachidentitäten, Taschengeldabzocke und 90 verschwundene Nordafrikaner


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