Berlin will 10.000 Flüchtlinge in Hotels unterbringen: 18.000 Euro je Bett pro Jahr

Epoch Times1. Februar 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 2:22
RICHTIGSTELLUNG: Soeben erreichte uns ein Anruf des Hotels Holiday Inn Berlin Mitte. Das Hotel distanziert sich von der Meldung, dass es Flüchtlinge aufzunehmen plane. Dies sei schlichtweg falsch! Die Falschmeldung lief über die Nachrichtenagentur DTS, die einen FAZ-Bericht zitierte. Wir entschuldigen uns vielmals.

UPDATE und RICHTIGSTELLUNG: Soeben erreichte uns ein Anruf des Hotels "Holiday Inn Berlin Mitte". Das Hotel distanziert sich von der Meldung, dass es Flüchtlinge aufzunehmen plane. Dies sei schlichtweg falsch! Das Hotel hatte niemals derlei Absichten und versichert seinen Gästen, dass der Betrieb wie gewohnt weiterlaufen wird. Die Falschmeldung lief über die Nachrichtenagentur DTS, die einen FAZ-Bericht zitierte. Wir entschuldigen uns vielmals, sie übernommen zu haben.

In Absprache mit dem Hotel belassen wir den Artikel online, damit diese Richtigstellung die Leser erreicht.

Die Redaktion

+++ Ab hier originaler Bericht +++

Der Berliner Senat verhandelt anscheinend mit einer Hotelkette über die Anmietung von 10.000 Hotelplätzen für Flüchtlinge. Es wäre nicht das erste Mal, dass Berlin ein komplettes Hotel für Flüchtlinge mietet. Für die Hotelbetreiber ein willkommenes Angebot

Der Berliner Senat verhandelt mit einer Hotelkette über die längerfristige Anmietung von 10.000 Hotelplätzen für Flüchtlinge. Es gehe um insgesamt 22 Hotels, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Angaben aus Kreisen der Senatskanzlei. Demnach verlange der Anbieter je Platz und Nacht eine Miete von 50 Euro, also etwa 1.500 Euro im Monat.

Auch ein "All inclusive"-Programm für die Betreuung und Integration werde angeboten, berichtet die Zeitung weiter. 

Demnach handle es sich bei den Hotels zum Teil um Betriebe unter dem Namen Holiday Inn oder Wyndham. Das Hotel Berlin Mitte, das Berlin City East und das City West gehören zu den betroffenen Objekten. Für den Hotelbetreiber ist die Vermietung als Flüchtlingsunterkunft attraktiv, weil er vom Senat eine Auslastung von 95 Prozent garantiert bekäme, wogegen sonst die Profitabilitätsschwelle nach Brancheneinschätzung bei 60 bis 65 Prozent liegt.

Da der Senat Interesse an einer mehrjährigen Laufzeit des Mietvertrags habe, liefe es auf ein Volumen von mindestens 600 Millionen Euro hinaus.

Berlin mietet Hotel für 150.000 Euro im Monat 

Es wäre nicht das erste mal, dass in Berlin größere Hotels komplett in Flüchtlingsheime umgewandelt werden. Das ehemalige Best Western Hotel „President“ in der Nähe der Urania in Schöneberg wurde unlängst von der Stadt angemietet. Für die 8100 Quadratmeter Fläche zahlt die Stadt eine Kaltmiete ohne Nebenkosten von 150.000 Euro im Monat, berichtet die FAZ. Außerdem zahlte das Land eine Ablöse von 400.000 Euro für das Mobiliar. Für die Eigentümer des ehemaligen Hotels ein gutes Geschäft. Für die nächsten zwei Jahre sind alle 182 Zimmern vollständige ausgelastet. (dts/so)

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