Berlin-Wilmersdorf: Waffenlager in Wilhelmsaue entdeckt – Kalaschnikow, MP, Revolver …

Von 3. November 2017 Aktualisiert: 3. November 2017 16:12
Eine Reinigungskraft entdeckte zufällig ein Waffenlager im Keller eines Wohngebäudes in der Wilhelmsaue. Als die Polizei weitersuchte, fand sie noch mehr ...

Kommissar Zufall war am Werk, als am Mittwoch eine Putzfrau in Wilmersdorf einen außerordentlichen Fund machte. Die 64-jährige Frau wollte gegen 7.30 Uhr in einem Wohngebäude in der Wilhelmsaue ihrer Arbeit nachgehen. Im Keller des Hauses fand sie in einem dortigen WC mehrere Waffen, in Decken gehüllte Gewehre. Sie alarmierte die Polizei.

Als diese dann vor Ort weitersuchte, weitete sich der Waffenfund zu einem Waffenlager aus.

In einem dazugehörigen Anbau fanden die Beamten gleich mehrere funktionstüchtige Waffen samt Munition, u.a. ein Repetiergewehr, eine Maschinenpistole, zwei Kalaschnikow-Sturmgewehre und fünf Revolver. Zudem wurden Rauchgranaten und diverses Zubehör gefunden, berichtet die „B.Z.“.

Doch der oder die Besitzer hatten noch mehr dort versteckt: Die Polizei fand größere Mengen des sehr stark wirkenden Schmerzmittels Tilidin, ein synthetisches Opioid, und Testosteron. Weiterhin fanden die Beamten in dem Anbau vier Kampfhunde, amerikanische Bulldoggen.

Noch während der Durchsuchung erschien ein 55-jähriger Mann, der sich als Nachmieter des Flachbaus herausstellte. Gegen ihn wird nun wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontroll- und gegen das Arzneimittelgesetz ermittelt.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Wilhelmstadt fanden die Behörden jedoch nichts.

Siehe auch:

Vor G20-Gipfel: Polizei hebt Waffenlager aus

Dschihadisten mit Kriegswaffen in Deutschland: CDU-Extremismusexperte fordert Aufklärung der Bürger – Pressemitteilung plötzlich gelöscht

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