Berliner Ex-Ausländerbeauftragte will Obdachlosen-Angreifer „loswerden“ – Tat sei „nicht zu begreifen“

Epoch Times28. Dezember 2016 Aktualisiert: 28. Dezember 2016 13:35
"Man schluckt und fragt sich, wie es dazu kommen kann, dass man als Gruppenvergnügen einen Menschen verbrennen will", sagt die langjährige Berliner Ausländerbeauftragte Barbara John (CDU). "Diese Menschen machen das nicht, weil sie Flüchtlinge sind, sondern weil sie so sind, wie sie sind - jung und verroht".

Die langjährige Berliner Ausländerbeauftragte Barbara John (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die mutmaßlichen Täter aus dem Berliner U-Bahnhof Schönleinstraße nach einem Urteil außer Landes zu bringen. „Die Tatverdächtigen werden hoffentlich ein Strafverfahren kriegen, und dann müssen sie verurteilt werden“, sagte John der „Berliner Zeitung“ vom Mittwoch. „Es wäre gut, wenn man sie anschließend wieder loswürde, denn wenn das so anfängt, wo soll das enden?“

Wie kann einen Menschen zu verbrennen ein Gruppenvergnügen sein

John fügte mit Blick auf die Tat hinzu: „Man schluckt und fragt sich, wie es dazu kommen kann, dass man als Gruppenvergnügen einen Menschen verbrennen will.“ Dies sei „nicht zu begreifen“. Im Übrigen gelte: „Diese Menschen machen das nicht, weil sie Flüchtlinge sind, sondern weil sie so sind, wie sie sind – jung und verroht.“ Weiter sagte John: „Allerdings müssen wir zugeben können, dass mit den Flüchtlingen eben auch Kriminelle und Psychopathen zu uns kommen.“

Sieben Jugendliche und junge Männer im Alter von 15 bis 21 Jahren werden verdächtigt, in der Nacht zum ersten Weihnachtstag auf dem U-Bahnhof Schönleinstraße Kleidungsstücke eines schlafenden Obdachlosen in Brand gesetzt zu haben. Passanten löschten die Flammen. Der 37-Jährige blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes und fahndete öffentlich nach der Gruppe. Inzwischen sitzen die sieben Verdächtigen, sechs Syrer und ein Libyer, in Untersuchungshaft. (afp)

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