Berliner Oberstaatsanwalt: Kriminelle Araber-Clans werben Flüchtlinge für „Drecksarbeit“

Epoch Times11. April 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 3:37
Sieben bis neun arabische Großfamilien beherrschen den Großteil von Berlins organisierter Kriminalität. Diese rekrutieren Nachwuchs für die "Drecksarbeit" unter den Flüchtlingen. Oberstaatsanwalt Sjorns Kamstra sagte dazu: "Die Flüchtlinge kommen hierher und haben kein Geld. Und ihnen wird gezeigt, wie man ungelernt sehr schnell an Geld kommen kann."

Die ungewisse Zukunft und die fehlenden Sprachkenntnisse machen junge Migranten, vor allem allein reisende Flüchtlinge, zu anfälligen Opfern für kriminelle arabische Familienbanden. Sie seien besonders anfällig, wenn sie von jemandem in ihrer Heimatsprache angesprochen würden, so der Oberstaatsanwalt in der "Welt am Sonntag"

Bevorzugtes Ziel der Kriminellen seien dabei junge und körperlich starke Männer. "Diese werden dann für die Drecksarbeit eingesetzt. Zum Beispiel für Einbrüche und Drogenhandel", so Kamstra. Dabei werde ihnen eingeredet, dass es ihnen selbst in einem deutschen Gefängnis besser gehen würde als im Krieg.

Gesetzgeber im Kampf gefordert

Die Bekämpfung der Strukturen und Vernetzungen der Clans könne aber nur dann effektiv sein, wenn Polizei und Staatsanwaltschaft Einblicke in deren Geldströme hätten, sagte der Oberstaatsanwalt. Der Oberstaatsanwalt forderte für Deutschland mehr Unterstützung vom Gesetzgeber. 

Beim Kampf gegen die organisierte Kriminalität müssten die Ermittler einem Beschuldigten bisher nachweisen, dass größere Geldsummen aus kriminellen Geschäften stammen würden. Doch müsse es genau andersherum laufen, sagte Kamstra: "Wir brauchen die Beweislastumkehr."

Wiens junge Migranten

Wie die "Krone" meldete, wurde in Wien im letzten Jahr fast jeder dritte Asylbewerber straffällig, fand Österreichs Innenministerium heraus. Von den 21.000 in Wien lebenden Asylbewerbern wurden 6.503 straffällig. Gegenüber dem Vorjahr sind das 2.069 Straftäter mehr, was einer Steigerung von 46,66 Prozent entspricht.

Besonders brisant ist der Anstieg bei den jungen Migranten (bis 20 Jahre). Hier stieg die Kriminalitätsquote gegenüber 2014 gar um 72 Prozent auf 2.270 an. Unter ihnen befanden sich auch sieben Flüchtlingskinder, die noch nicht einmal neun Jahre alt waren. 

Die Nationalratsabgeordnete der FPÖ, Petra Steger, sagte dazu: "Leider hat sich jetzt bestätigt: Wien ist der Hotspot der Jugendkriminalität." Die Abgeordnete hatte mit weiteren Parlamentariern eine parlamentarische Anfrage zur "Jugendkriminalität im Jahr 2015" gestellt, die das Innenministerium mit einem 49-Seiten-Bericht beantwortete. (sm)

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