Kinder hinter einem Wasserfall. (Symbolbild)Foto: FRANK LEONHARDT/AFP/Getty Images

Berliner Senat vermittelte Straßenkinder bewusst an Pädophile – Verwaltung bezahlte Kinderschändern „Pflegegelder“

Von 6. Dezember 2016 Aktualisiert: 6. Dezember 2016 10:41
Staatlich geförderter Kindesmissbrauch in Deutschland: Wissentlich vermittelte der Berliner Senat in den 70er-Jahren Jungen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren an pädophile Männer. Damit wollten die Behörden offenbar das "Problem Straßenkinder" in den Griff bekommen. Darüber hinaus erhielten die Kinderschänder auch noch "Pflegegelder" von der Senatsverwaltung.

Ein unfassbarer Skandal in den höchsten Rängen der deutschen Politik: In den 70er-Jahren vermittelte der Berliner Senat wissentlich Straßenkinder an zum Teil vorbestrafter Pädophiler. Trotz des Wissens, dass die Kinder sexuell missbraucht werden könnten, wurde dieses „Projekt“ sogar vom Senat finanziert.

Die Empfehlung den Kinderschändern die Jungen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren zu vermitteln, kam von einem Wissenschaftler im Pädagogischen Zentrum mit Verbindungen zur Odenwaldschule, berichtet „RTL-Next“. Heute ist bekannt, dass Kinder in der Odenwaldschule systematischem Missbrauch ausgesetzt waren.

RTL zufolge hatten die meisten dieser Kinder keine Familie und lebten auf der Straße – bis sie der Berliner Senat in die Obhut von Pädophilen gab.

„Die haben sich um diese Kinder gekümmert, ihnen beispielsweise die Wäsche gewaschen und Essen gemacht“, sagt Dr. Teresa Nentwig vom Göttinger Institut für Demokratieforschung zu RTL. „Und als Gegenleistung haben sie dann sexuelle Kontakte oder ein sexuelles Verhältnis zu den Kindern gehabt.“

Laut dem Sender soll eine Studie den massiven Skandal nun aufarbeiten.

Kentler war für „freie“ Sexualität zwischen Kindern sowie zwischen Erwachsenen und Kindern

Der 2008 verstorbene Helmut Kentler, Professor für Sozialpädagogik und Sexualwissenschaft, vermittelte den Kontakt zwischen den Kindern und mindestens drei Pädophilen: „Mir war klar, dass die drei Männer vor allem darum so viel für ‚ihren‘ Jungen taten, weil sie mit ihm ein sexuelles Verhältnis hatten“, sagte er damals, so RTL.

Kentler, der als Experte für Sexualerziehung gefeiert wurde, war neben seiner Tätigkeit als Professor an der Universität Hannover auch Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS), Kuratoriumsmitglied in der Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität und im Beirat der Humanistischen Union.

Bekannt wurde er durch zahlreiche Publikationen zu sexualwissenschaftlichen Themen, durch seine Ratgeber zur „Sexualerziehung“ von Kindern und durch seine Gutachtertätigkeit in Missbrauchsprozessen. Kentler, der bekennender Homosexueller war, setzte sich für homosexuelle Lebensformen auch bei Jugendlichen ein und für eine „freie“ Sexualität zwischen Kindern sowie zwischen Erwachsenen und Kindern. Er lebte gemeinsam mit drei Adoptivsöhnen.

1994 schrieb Kentler: „Kinder sind zum Orgasmus fähig; Jungen bis zur Pubertät sind sogar zum multiplen Orgasmus fähig, also wie Mädchen und Frauen zu wiederholten Orgasmen ohne Ruhepause. Die Vorstellung, Kinder seien unsexuell, reine und unschuldige Engel ist eine Erfindung des 17. und 18. Jahrhunderts.“ Damit wiederholte Kentler die von Kinsey stammenden, angeblich wissenschaftlichen Aussagen über „normalen“ Kindersex, die Kinsey von habituellen Kinderschändern übernommen hatte. (Quelle)

Senatsverwaltung bezahlte Pädophilen „Pflegegelder“

Auch Mitarbeiter der damaligen Senatsverwaltung müssen von dem Missbrauch an den Straßenjungen gewusst haben. Sie bezahlten den Pädophilen „Pflegegelder“. Laut RTL zeigt die Studie auch, dass die Behörde mindestens ein Straßenkind an die Odenwaldschule vermittelt hat.

Der Senat will die Opfer nun entschädigen. Berlins Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba, sagte dem Sender: der Senat sei „sehr daran interessiert“ diesen Skandal aufzuklären, „weil es sich hier ganz eindeutig um ein Verbrechen handelt.“


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