Berlin/Friedel54: Linksextremisten stellten Polizei Todesfalle – Türknauf unter Strom gesetzt – Räumung von Szeneladen

Von 30. Juni 2017 Aktualisiert: 1. Juli 2017 11:35
Hunderte Extremisten der linken Szene versammelten sich bereits in der Nacht. Der Türknauf zum "Kiezladen Friedel 54" wurde unter Strom gesetzt, für die Polizisten, Eingänge wurden zugemauert. Rund 500 Polizisten waren am Einsatz beteiligt.

Nach langem Rechtsstreit um den linken Szeneladen „Friedel 54“ begann am Donnerstag die Polizei Berlin mit der längst angekündigten Räumung des Objekts.

Schon in der Nacht zuvor waren um die 300 Personen vor Ort. Eine Stunde später, gegen 0.34 Uhr marschierte die Polizei auf. Über Lautsprecherdurchsagen wurden morgens 6.13 Uhr die Demonstranten aufgefordert, den Bereich zu verlassen.

Die Polizei redet mit den Demonstranten: „Unsere Kollegen sprechen die Personen an und bitten sie, den Zugang freizugeben. Wir bitten, den Aufforderungen zu folgen“, berichtet die „B.Z.“ in einem Live-Ticker. Erste Rangeleien folgen um halb acht, Demonstranten versuchen durchzubrechen. Ab  8 Uhr droht die Polizei erstmals Zwangsmaßnahmen an. Eine halbe Stunde später zieht sich das Anti-Konflikt-Team zurück. Dafür kommen Einsatzkräfte in voller Schutzausrüstung.

Der Gerichtsvollzieher kam kurz nach 10 Uhr.

Vorsicht Lebensgefahr!

 

Die Polizei berichtete von einer tödlichen Falle: Extremisten hatten einen Türknauf unter Strom gesetzt!

 

Im Inneren hatten sich mehrere Leute selbst in einen Eingang eingemauert.

Der innenpolitische Sprecher der FDP sagte im Abgeordnetenhaus von Berlin:

In der Friedelstraße zeigt sich einmal mehr das Ausmaß des gewalttätigen Linksextremismus in dieser Stadt, der unsere Regeln des Zusammenlebens nicht akzeptieren will. Hier muss der Rechtsstaat mit aller Entschlossenheit vorgehen, was offensichtlich auch wirkt – und dann auf die Rigaer Straße übertragen werden kann.“

(Marcel Luthe, FDP, innenpolitischer Sprecher)

Gegen 13.12 Uhr holt die  Polizei die letzten Leute aus dem Laden. Eine knappe halbe Stunde später kann der Gerichtsvollzieher „Friedel54“ betreten. Es folgen Umzugslaster vor der Tür. Müll wird entsorgt.

Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, lobte der AfD-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Georg Pazderski, die Räumung:

Der angebliche Kiezladen in der Friedelstraße ist seit Jahren polizeibekannt. Hier hecken linksextreme Gewalttäter ihre perfiden Pläne gegen Berliner Bürger und Unternehmen aus und starten ihre kriminellen Aktionen.“

(Georg Pazderski, AfD Berlin)

Auch heute habe sich gezeigt, welche Gesinnung sich hinter den Gesichtern der „angeblich friedlichen Aktivisten“ verberge.

Mein Haus oder dein Haus?

Seit Jahren nutzten linke Gruppierungen den Laden für Versammlungen, Diskussionen und Partys. „Friedel54“ war zudem ein Symbol der linksradikalen Szene.

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Dann wurde das Haus vom Eigentümer verkauft und der Gewerbemietvertrag für den Laden den Betreibern gekündigt.

Aus Sicht der „Mieter“ sah das so aus:

Nachdem die ehemaligen Eigentümer ‚Citec Immo Invest GmbH‘ mitgekriegt haben, dass der Kiezladen die

kämpferische Hausgemeinschaft strukturell und organisatorisch in ihrem (letztlich erfolgreichen) Kampf gegen verdrängerische Modernisierungsmaßnahmen unterstützte, kündigte sie dem Projekt.“

(Friedel54, 15. Februar)

Der Trägerverein hatte sich, so die „B.Z.“, im Oktober 2016 verpflichtete, zum 1. April 2017 Jahres auszuziehen.

Doch sie hielten sich nicht daran, sie wollten bleiben. Miete wurde seit Juli 2016 ohnehin nicht mehr gezahlt, auch keine Betriebskosten.

Siehe auch:

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