Bewaffnete IS-Leute an Schule? – „Nur“ gefährlicher Dumme-Jungen-Streich

Epoch Times17. November 2015 Aktualisiert: 17. November 2015 13:30
Ein Großaufgebot der Polizei rückte zu einem Gymnasium in Gelsenkirchen aus: Terroralarm! Eine Lehrerin hatte unbekannte Personen auf dem Schulhof angesprochen. Einer versteckte eine vermeintliche Pistole. Im Wortgeplänkel sagten die angetrunkenen jungen Männer, sie seien vom IS. Daraufhin alarmierte die Lehrerin die Polizei.

Am Montag wurden acht unbekannte junge Männer auf dem Schulhof des Grillo-Gymnasiums in Gelsenkirchen gesichtet. Sie standen mit Zigaretten herum und tranken. Da sie keine Schüler des Gymnasiums waren, sprach eine Lehrerin sie an. Bei dem Gespräch sah die Frau, dass eine der Personen eine Pistole unter ihrer Jacke versteckte, schreibt "Der Westen". Dann sagten die Männer, dass sie vom IS seien. Die Lehrerin ging daraufhin in die Schule zurück und rief die Polizei zu Hilfe, die schwerbewaffnet anrückte.

Gefahr bestand hauptsächlich für die jungen Männer

Beim anschließenden Großeinsatz wurden die jungen Männer festgenommen. Die Polizei wollte zu diesem Zeitpunkt allerdings noch keine Details zum Einsatz geben, da die Vernehmungen noch ausstanden. "Wir gehen aber nicht von einem ernsthaften Hintergrund aus. Es wurden keine Personen verletzt", so ein Polizeisprecher am Montagnachmittag. Die Polizei ließ die jungen Männer nach der Vernehmung wieder gehen. Sie spricht jetzt von einem "Dumme-Jungen-Streich". Die Schulleitung erstattete Anzeige wegen Hausfriedensbruch. 

Die vermeintliche Waffe wurde als Spielzeugpistole identifiziert. Wegen einer solchen "Waffe" wurde in den USA schon ein Jugendlicher erschossen. Kaum auszumalen, was passiert wäre, hätte einer der jungen Männer die Waffe beim Polizeieinsatz gezogen. Die Lage nach den Paris-Anschlägen ist sehr gespannt. (sm)



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