Giftgas-Angriff in der Nähe von Bundeswehrsoldaten in Erbil

Epoch Times13. August 2015 Aktualisiert: 13. August 2015 10:07
Im Nordirak hat es offenbar in der Nähe von Bundeswehrsoldaten einen Chemiewaffen-Angriff auf kurdische Peschmerga-Kämpfer gegeben. Das gehe aus einem Bericht der Bundeswehr hervor, der an Verteidigungsministerin Ursula von der …

Im Nordirak hat es offenbar in der Nähe von Bundeswehrsoldaten einen Chemiewaffen-Angriff auf kurdische Peschmerga-Kämpfer gegeben. Das gehe aus einem Bericht der Bundeswehr hervor, der an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) persönlich gegangen sei, wie "Bild" berichtet. Demnach ereignete sich der Vorfall am 12. August westlich der Stadt Makhmour, 40 Kilometer südwestlich von Erbil entfernt.

Dort an der Grenze zum Kampfgebiet mit der Terror-Miliz "Islamischer Staat" (IS) bildet die Bundeswehr kurdische Kämpfer an deutschen Waffen aus. Nicht bestätigten Meldungen zufolge seien bei dem Angriff 60 Peschmerga-Kämpfer verwundet worden. Ein Expertenteam aus der irakischen Hauptstadt Bagdad werde eingeflogen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte die Nachricht über den Angriff gegenüber der Zeitung. Eine Gefahr für die Bundeswehrsoldaten hätte "in diesem konkreten Fall nicht bestanden", so der Sprecher.
(dts Nachrichtenagentur)

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