Bonn: 18-Jähriger stirbt nach Messerattacke – Streit um Marihuana-Kauf – Täter (16) verhaftet

Epoch Times26. September 2016 Aktualisiert: 26. September 2016 16:52
Bei einem Streit um den Kauf von etwas Marihuana geriet ein 18-Jähriger mit einem 16-jährigen Jugendlichen in Streit, in dessen Verlauf der 16-Jährige ein Messer zog und zustach. Das schwer verletzte Opfer kam ins Krankenhaus und erlag am darauffolgenden Abend seinen Verletzungen. Beide waren laut Polizeiaussagen "deutsche Staatsangehörige".

Am Samstagabend kam es im Ließemer Weg, einem abgelegenen Landweg zwischen Marienforster Steinweg und Fuderbachsweg in Bonn-Heiderhof gegen 19.55 Uhr im Rahmen eines geplanten geringfügigen Marihuana-Kaufs zu einem Streit. Dabei stach ein 16-Jähriger auf einen 18-Jährigen mit dem Messer ein. Dabei erlitt das Opfer lebensgefährliche Verletzungen am Oberkörper und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Am Sonntagabend verstarb der 18-Jährige trotz intensivmedizinischer Maßnahmen.

Der vom Tatort geflüchtete 16-Jährige konnte durch die sofort eingeleitete Fahndung in der Burgstraße in Bad Godesberg von Zivilfahndern festgenommen werden. Während der Vernehmungen durch die von Kriminalhauptkommissar Werner Jüssen geleiteten Mordkommission, räumte der Jugendliche die Tat ein.

Auf Anfrage der „Epochtimes“ bei der Polizei Bonn erklärte Pressesprecher Frank Piontek:

Opfer und Tatverdächtiger sind deutsche Staatsangehörige.“

(Frank Piontek, Pressesprecher Polizei Bonn)

Damit schloss der Polizeisprecher Personen aus der aktuellen Migrationswelle aus dem Kreis der beteiligten Personen aus.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Bonn würden allerdings „keine über die Pressemeldung hinausgehenden Angaben“ veröffentlicht, weil die „Ermittlungen zum genauen Ablauf des Tatgeschehens“ noch andauern würden, so der Polizeisprecher.

Am Sonntag wurde der Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen Totschlags erließ.

Die Ermittlungen der näheren Umstände dauern an. (sm)

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