Terror in Deutschland.Foto: Sean Gallup/Getty Images

Britischer Geheimdienst spricht von 7.000 Islamisten in Deutschland – Darunter 550 „potenzielle Terroristen“

Epoch Times26. Dezember 2016 Aktualisiert: 26. Dezember 2016 15:05
Nach Angaben des früheren MI6 Chefs befinden sich in Deutschland 7.000 Islamisten. Davon seien 550 "wirklich gefährliche Extremisten und potenzielle Terroristen". Die deutschen Behörden hätten nicht die Möglichkeit, eine so hohe Zahl an Extremisten "zu managen", so der ehemalige Geheimdienstler.

In Deutschland befinden sich Tausende Terrorverdächtige, die vom Staat nicht kontrolliert werden, heißt es von seiten des britischen Geheimdienstes.

Mindestens 7.000 Islamisten sollen sich nach Erkenntnissen des früheren Anti-Terror-Chefs des MI6, Richard Barrett, bereits in Deutschland aufhalten. 550 seien „wirklich gefährliche Extremisten und potenzielle Terroristen“, sagte Barrett in einem BBC-Interview, berichtet „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“. Diese hohe Zahl sei „für die deutschen Behörden nicht zu managen“.

Auf welche Grundlagen sich seine Aussagen stützen, ist nicht bekannt.

Unterdessen sagte ein anonymer deutscher Außenpolitiker angeblich, dass die politische Korrektheit daran schuld sei, dass der mutmaßliche Berlin-Attentäter nicht abgeschoben wurde, so DWN.

Interessante Ermittlungen im Fall Anis Amri

Ob der Tunesier Anis Amri tatsächlich der Lenker des LKW war, der vergangene Woche in den Berliner Weihnachtsmarkt raste, bleibt weiterhin rätselhaft.

Nach der Tat tappte die Polizei zwei Tage lang im Dunkeln, bis schließlich Fingerabdrücke, Duldungspapiere und das Handy des angeblichen Attentäters gefunden wurden.

Verschiedene Medien berichteten, dass es die Praxis der Terrormiliz Islamischer Staat sei, sich zu einer Tat zu bekennen – daher hätte der Attentäter seine Dokumente absichtlich liegen lassen. Damit würde er als Märtyrer in die Geschichte eingehen – darüber hinaus würde seine Familie lebenslange finanzielle Hilfe von seiten der Dschihadisten-Miliz erhalten.

Warum die Papiere von Amri erst zwei Tage nach dem ersten Lokalaugenschein gefunden wurden, begründete die „Bild“-Zeitung damit, dass der LKW abtransportiert worden sei, um Hunden im Fahrerhaus auf Fährten anzusetzen. Die Ermittler hätten die Kabine nicht betreten, um nicht die Spür-Leistung der Hunde zu beeinträchtigen.

Auch die Fingerabdrücke im Fahrerhaus konnten erst Tage nach der Tat ermittelt werden: „Es sind im Fahrerhaus Fingerabdrücke gefunden worden, und es gibt auch andere, zusätzliche Hinweise, die das nahelegen“, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maiziere am Donnerstag.

Zudem wurde nach Angaben der Ermittelnden auch noch eine Geldtasche mit Duldungspapieren von Amri gefunden. Dieser Fund habe die Polizisten schließlich auf seine Spur geführt. Später wurde dann Amris Handy gefunden, heißt es.

Der mutmaßliche Berlin-Attentäter wurde am Freitag nach Angaben der Polizei in Mailand erschossen. (so)


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