Bundeswehr-SanitätspanzerFoto: über dts Nachrichtenagentur

Bundeswehr kämpft mit massiven Qualitätsmängeln bei Corona-Schutzmasken

Epoch Times25. September 2020 Aktualisiert: 25. September 2020 13:43

Die Bundeswehr kämpft mit massiven Qualitätsmängeln bei Millionen Schutzmasken, die zum Schutz von Soldaten vor einer Corona-Infektion bestellt wurden. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. Insgesamt hat die Bundeswehr seit Beginn der Coronakrise im Frühjahr für 47 Millionen Euro rund zehn Millionen Masken vom Typ FFP2 ohne Ventil geordert.

Bei Stichproben durch das Wehrwissenschaftliche Institut für Schutztechnologien (WIS) stellte sich jedoch heraus, dass 67 Prozent der gelieferten Masken mangelhaft sind. Laut einem internen Vermerk bestätigte das WIS bei den Masken von rund einem Dutzend Herstellern Qualitätsmängel „wegen unzureichender Filterleistung“. Der Anteil von fehlerhaften Schutzmasken ist wesentlich höher als bei den Großbestellungen des Gesundheitsministeriums, bei denen „nur“ gut 30 Prozent der Masken beanstandet wurden.

Die Bundeswehr hat nun die Auftragnehmer aufgefordert, die mangelhaften Masken durch Qualitätsware zu ersetzen, sonst drohen Schadensersatzforderungen. Die tägliche Versorgung der Soldaten mit Masken ist trotz der Mängel vorerst nicht gefährdet. Laut einer internen Statistik des Ministeriums verfügt die Bundeswehr derzeit über rund 1,68 Millionen FFP2-Masken ohne Ventil, da Rheinmetall Anfang August rund 1,3 Millionen funktionierende Masken geliefert hatte. Für Oktober rechnet die Truppe mit der Lieferung von weiteren 960.000 Schutzmasken des Konzerns. (dts)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion