BundeswehrsoldatFoto: CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images

Bundeswehr testet Umstands-Uniform für schwangere Soldatinnen – 400 Schwangere beim Militär

Epoch Times29. Mai 2017 Aktualisiert: 29. Mai 2017 17:47
Den Angaben zufolge sind derzeit rund 400 der 20.000 Soldatinnen bei der Bundeswehr schwanger. Sie sollen alle Umstands-Uniformen erhalten.

Schwangere Soldatinnen bei der Bundeswehr müssen derzeit zu ziviler Kleidung greifen, wenn die Uniform nicht mehr über den Babybauch passt.

Nach dem Willen von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) soll das ab dem kommenden Jahr anders werden: Dann sollen flächendeckend Umstands-Uniformen zur Verfügung stehen. Diese werden nun in einem „Trageversuch“ getestet, wie die Bundeswehr am Montag mitteilte.

Über 60 Freiwillige nehmen demnach an dem Test teil. Nach Angaben der Bundeswehr wurde von einem Projektteam „Umstandsmode in den Bekleidungsvarianten Dienstanzug und Feldbekleidung“ entwickelt. Die Testerinnen sollen unter anderem „Passform“ und „Tragekomfort“ bewerten, ehe die Kleidung in größerer Stückzahl angeschafft wird.

Den Angaben zufolge sind derzeit rund 400 der 20.000 Soldatinnen bei der Bundeswehr schwanger. Die Entscheidung der Ministerin für eine eigene Umstands-Uniform für Schwangere fiel demnach bereits Ende 2015. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion