Bunte Republik Deutschland – Laut Merkel war Multikulti schon 2003 „absolut gescheitert“

Von 17. October 2018 Aktualisiert: 18. Oktober 2018 1:07
Lange Zeit galt eine farbige, vielfältige Gesellschaft, international geprägt und durch multikulturelle Akzente belebt, als unbestrittenes Ideal. „Deutschland war komplett naiv“ bescheinigte uns der Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels 2011, Boualem Samsal. Islamwissenschaftler Dr. Alfred Schlicht beschreibt die Hintergründe.

Als jedoch auf Demos ‚Hamas, Hamas, Juden ins Gas’ skandiert wurde, wurde es vielen doch zu bunt.

Selbst Bundeskanzlerin Merkel, der niemand ausländerfeindliche Gesinnung unterstellen kann, stellte fest: „Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert.“

Es wurde mehr und mehr deutlich, dass nicht nur kulturelle Beiträge anderer Zivilisationen und Religionen, nicht nur Bereicherung unseres Alltags und Erweiterung unseres Horizonts in unser Land gekommen waren, sondern auch demokratie- und frauenfeindliche Ideologien, neuer Judenhass, Ablehnung der Werte unserer Gesellschaft und Verachtung für unseren Staat und seine Gesetze.

Parallelgesellschaften entstanden, die ihren eigenen Rechtsnormen gehorchten, die sich abschotteten und in denen die organisierte Kriminalität einen idealen Nährboden fand.

„Tötet die Heiden, wo ihr sie findet“ (Koran Sure 9/ Vers 5) , „die Ungläubigen sind Schmutz“(Koran 9/28) „Nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden“(Koran 5/51) – wer solche Aussagen als das nicht hinterfragbare Wort Gottes wörtlich akzeptiert, wird kaum heimisch werden in einem demokratischen Rechtsstaat westlicher Prägung.

Kein Zufall also, dass die Hälfte der in einer Untersuchung befragten türkischstämmigen Muslime bei uns die Vorschriften des Koran über unsere Gesetze stellen, viele Gewalt im Namen des Islam für legitim halten, dass muslimische Schülers ihre Lehrerinnen als „Schlampen“ bezeichnen und man an den sozialen Brennpunkten Sätze hört  wie „Ich scheiß auf Deutschland“ oder „Deutsche kann man nur vergasen“. Es ist nur konsequent, wenn derartige Ansichten sich auch im Handeln vieler Muslime widerspiegeln, wenn die Problemviertel wie etwa Neukölln Schwerpunkte der Kriminalität ebenso werden wie zu Hotspots des Islamismus.

Der Attentäter vom Breitscheidplatz, Anis Amri war nur das bekannteste und tödlichste Beispiel für den Übergang von ,Normalkriminalität‘ zu islamischem Terror. Der ehemalige Bezirksbürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowsky, gibt eine vernichtende Beschreibung ‚seines’ Bezirks, sieht eine „bittere Realität: organisierte Kriminalität, Islamismus, Salafismus, Bildungsferne und hohes Armutsrisiko.“

Angela Merkel  auf dem 17. Parteitag der CDU am 01.12.2003 in Leipzig:

Auch der Umgang der Muslime mit Frauen ist hoch problematisch, denn der Silvesterabend 2015 in Köln blieb leider kein Einzelfall. „Köln war nur der Anfang… Wenn Deutschland eine Million Menschen aus der Welt des Islam holt … muss man sich auf einiges gefasst machen.“ sagte der Syrer Bassam Tibi, Adorno-Schüler und jahrzehntlang Professor in Deutschland. Er sollte recht behalten:

Kein Volksfest, bei dem es nicht zu sexuellen Übergriffen kommt und häufigere Vergewaltigungen und Frauenmorde durch muslimische Täter. Nach Statistiken der Bundesregierung sind die Hälfte der Frauen und Kinder, die in Frauenhäusern leben, muslimischer Herkunft. Angelegt ist auch dies bereits im Koran, also in Gottes Wort: Dort steht ausdrücklich, dass Männer über Frauen stehen und Frauen geschlagen werden dürfen [Koran 4/34 und 2/228]. Und eine Umfrage der türkischen Universität von Kirikkale [2013] ergibt, dass 28% der befragten Muslime Gewalt gegenüber Ehefrauen als nötig betrachten.

Bassam Tibi findet: „Dieses Frauenbild darf in Europa nicht unter dem Mantel des Respekts für andere Kulturen… geduldet werden.“ Denn diese Haltung gegenüber Frauen führt nicht nur in der Türkei, sondern auch bei uns zunehmend zu häuslicher Gewalt.

Eine Studie im Namen des niedersächsischen Landespräventionsamtes bringt dies auf den Punkt: “Frauen mit Migrationshintergrund, vor allem Türkinnen, werden auch in Niedersachsen überproportional Opfer häuslicher Gewalt.“ Ein weites und tragisches Feld sind Kinderehen, Zwangsheiraten und Ehrenmorde – Muslime spielen auch hier leider eine Hauptrolle.

Islamapologeten weisen gerne darauf hin, dass es auch viele liberale, moderne und gut integrierte Muslime bei uns gibt, die in Theorie und Praxis gut mit unserer Gesellschaft kompatibel sind. Das ist zweifellos richtig. Doch wir dürfen auch nicht übersehen, dass viele Muslime und Musliminnen, die offen einen allzu freisinnigen, modernen Islam vertreten, ihrerseits bedroht werden und ihres Lebens nicht mehr sicher sind.

Und eine Studie der Universität Münster [2016] kommt zu dem Ergebnis, dass ein Drittel der befragten türkischstämmigen Muslime die Auffassung vertritt, Muslime sollten zur Gesellschaftsordnung der Zeit des Propheten zurückkehren; dies ist ein offenes Bekenntnis zum Salafismus. Kein Wunder, dass Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland [der nur knapp 2% der Muslime repräsentiert, aber behandelt wird, als vertrete er ‚die Muslime’], die „Hysterie um die Silvesternacht in Köln“ nicht versteht.

Dr. Alfred Schlicht, Islamwissenschaftler, hat viele Jahre in islamischen Ländern gelebt und gearbeitet und mehrere Bücher zur arabischen Geschichte verfasst. Sein aktuelles Buch ‚Gehört der Islam zu Deutschland?’ [Zürich 2017] liefert weitere Fakten zum Thema.

Redaktion: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

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