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Demonstration für ein freies Burma vor dem chinesischen Konsulat in Frankfurt am Main. (Foto: Monika Weiß)

Burma eine Stimme geben

Von 6. Oktober 2007
Burmesen demonstrierten vor der chinesischen Botschaft in Frankfurt

Unter dem Motto „Wir geben Burma eine Stimme“ trafen sich heute mittag vor dem chinesischen Konsulat in Frankfurt über hundert Demonstranten. Es waren überwiegend Burmesen, die meisten von ihnen gehören zur buddhistischen, burmesischen Gemeinschaft in Frankfurt. Sie demonstrierten gegen das gewalttätige Vorgehen des burmesischen Regimes das buddhistische Mönche und Zivilisten in ihrem Land gleichermaßen trifft. Auch deutsche Unterstützer schlossen sich den Protesten an. Die Organisation lag bei der Deutschen Buddhistischen Union. Unter der dem Skandieren von „Free, Free, Free Burma!“ und „Stop, Stop, Stop Killing in Burma!“ setzte sich der anschließend gebildete Demonstrationszug in Richtung Alte Oper in Bewegung.

In der ersten Reihe der Demonstranten auch Khin Than Hwe, deren Mann, wie sie sagte, 1988 aus politischen Gründen von Burmas Militär-Regime getötet wurde. Die 41-jährige, ausgebildete Lehrerin kam 2002 nach Deutschland. Sie erzählt kurz ihre Geschichte: Mit ihrer derzeit auf drei Jahre laufenden Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis ist sie als Lagerarbeiterin beschäftigt. Ihre zwei Kinder, 14 und 15 Jahre alt, hat sie ebenso wie ihren 84-jährigen Vater in Burma zurückgelassen, um deren Lebensunterhalt mit ihrem geringen Einkommen in Deutschland zu sichern. Der Großvater versorgt die Kinder, denn ihre Mutter starb an Krebs. Medizinische Hilfe gab es nicht für sie. In Burma stehe medizinische Versorgung nur gegen viel Geld zur Verfügung. Und das hatte die Familie nicht. Seit zwei Wochen kann Khin Than Hwe keinen Kontakt zu ihrer Familie bekommen.

Warum trifft man sich vor der chinesischen Botschaft? Herbert Rusche, Delegierter der Deutschen Buddhistischen Union: „Die chinesische kommunistische Regierung ist die Kraft, die hinter Burma steht und über Leichen geht, genau so wie in ihrem eigenen Land, skrupellos!“

Sie alle sprechen nur von Burma oder, in ihrer Sprache, Bama. Myanmar, traditionell der Sammelbegriff für die Volksgruppen in Burma, wurde von der Militärregierung als neuer Name für das Land autoritär bestimmt. Das war im Jahr 1989, als sich in Europa die Länder des Ostblocks gleich reihenweise von ihren kommunistischen Regimes befreiten. Den Namen Myanmar wollen die Burmesen erst von einer frei gewählten, demokratischen Regierung in ihrem Land akzeptieren.



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