#Chemnitz / Sprengstoff weit gefährlicher als TNT – VIDEO: Internationale Fahndung nach Jaber Albakr – Drei Verhaftete

Von 8. Oktober 2016 Aktualisiert: 8. Oktober 2016 22:52
Die Polizei warnt die Bevölkerung vor Jaber Albakr, die internationale Fahndung ist eingeleitet, drei Kontaktpersonen wurden verhaftet. Die Sprengung des Sprengstoffes war erfolgreich, erste Bewohner kehren in ihre Wohnungen zurück.

+++ 21:00 Der nach einem Anti-Terror-Einsatz in Chemnitz kontrolliert vernichtete Sprengstoff war weit gefährlicher als das bekannte TNT. „Vergleichsweise geringe Mengen können extremen Schaden anrichten“, sagte ein Sprecher des LKA. Aus welchen Stoffen das Gemisch konkret bestand, konnte er noch nicht sagen. Von dem wegen der Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags bundesweit gesuchten Syrer fehlt weiterhin jede Spur. „Wir fahnden mit Hochdruck“, sagte der LKA-Sprecher und warnte, der 22-Jährige sei gefährlich. Drei mögliche Kontaktmänner des Syrers wurden festgenommen. (dpa)

+++ 20:27 Polizei Sachsen bedankt sich, erster Sperrkreis aufgehoben +++

Der äußere Sperrkreis ist aufgehoben, erste Bewohner können zurück in ihre Wohnungen.

Wir bedanken uns aber bei allen von den Einsatzmaßnahmen Betroffenen, für das Verständnis & das besonnene Befolgen der polizeil. Weisungen.

Und gleichzeitig:

An alle Kleingeister, welche Ressentiments und Sinnlos-Meldungen verbreiten. Es ist einfach nur respektlos gegenüber der Lage in !

+++ 19:50 Die Sprengung ist erfolgt, Zugverkehr läuft bald wieder normal +++

Das neueste Interview der Polizei Sachsens ist auf Facebook on gestellt. Die Sprengung war erfolgreich, die Bewohner können in Kürze in ihre Wohnungen zurück. Die Bewohner den Hauses, in der der Sprengstoff gefunden wurde, bleibt noch evakuiert. Genauere Angaben zum Sprengstoff wurden noch nicht gemacht, er war weit gefährlicher als TNT.

Am Hauptbahnhof klärt sich die Lage.

Maßnahmen abgeschlossen, Gepäck als ungefährlich eingestuft, Zugverkehr wird in Kürze wieder normal verlaufen. *jlu

+++ 18:39 Sprengstoff soll kontrolliert vernichtet werden +++

Im Zusammenhang mit dem Anti-Terror-Einsatz in Chemnitz sind weitere Bewohner der abgeriegelten Siedlung in Sicherheit gebracht worden.

In der ersten Phase der Ermittlungen seien im Fritz-Heckert-Gebiet in Chemnitz etwa 80 Personen in Sicherheit gebracht worden, in einer zweiten Phase hätten nochmal sechs Wohnungen geräumt werden müssen, sagte der Polizeisprecher weiter. Ein verdächtiger Koffer, der am Chemnitzer Hauptbahnhof von einem Roboter untersucht worden war, habe sich als ungefährlich erwiesen, fügte er hinzu.

Beamte hoben mehrere Löcher aus, in denen der Sprengstoff kontrolliert vernichtet werden soll. Dabei handelt es sich laut LKA um ein Gemisch, gefährlicher als der bekannte TNT. Drei mögliche Kontaktmänner des Syrers wurden festgenommen. Es soll einen Zusammenhang mit der Terrormiliz IS geben.

Bildschirmfoto vom 2016-10-08 19-19-46

Quelle: Twitter, mdr

Bildschirmfoto vom 2016-10-08 15-28-15

Quelle: Polizei Sachsen, Twitter Polizei Sachsen

+++ 17:40 Warnung der Polizei: „Seid vorsichtig“ +++

Die Polizei Sachsen hat die Bevölkerung vor dem gesuchten Terrorverdächtigen aus Chemnitz gewarnt. „Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen läuft“, teilte die Polizei über Twitter mit. „Derzeit wissen wir aber nicht, wo er sich befindet und was er bei sich trägt. Seid vorsichtig.“

+++ 16:43 Informationen der Polizei +++

Auf Facebook äußert sich die Polizei zur aktuellen Lage und zum Polizeieinsatz in Chemnitz #C0810.

Es wurden doch gefährliche Stoffe gefunden, die Evakuierungen müssen angepasst werden.

Es wurden drei Personen festgenommen, die im Kontakt mit dem Verdächtigen stehen. Die Vernehmungen laufen. Zwei davon wurden im Bereich des Hauptbahnhofs festgenommen.

https://www.youtube.com/watch?v=A-sugUTE09I

Aktuelle Informationen des Pressesprecher LKA zum Polizeieinsatz in Chemnitz #C0810

Gepostet von Polizei Sachsen am Samstag, 8. Oktober 2016

+++ 16:34 Weitere Evakuierungen notwendig +++

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

In der betroffenen Whg. in wurde hochbrisanter Sprengstoff gefunden. Zur Sicherung sind weitere Evakuierungsmaßnahmen notwendig.

Die mutmaßlichen Anschlagspläne des 22-jährigen haben möglicherweise einen islamistischen Hintergrund. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag aus Sicherheitskreisen erfuhr, „erscheint ein islamistischer Hintergrund derzeit möglich“. Der junge Mann steht unter dem Verdacht, einen Sprengstoffanschlag geplant zu haben.

+++ 16:02 VIDEO von Daily New Hip Hop +++

https://www.youtube.com/watch?v=ydun0jxvyD4&feature=youtu.be&a

+++ 15:32 Gesucht wird: Jaber ALBAKR +++

Es handelt es sich bei der Person um: Jaber ALBAKR,

geb. 10.01.1994 in Saasaa/Damaskus-Land/Syrien,

Aktuell ist ALBAKR, wie auf dem beigefügtem Bild, mit einem schwarzen Kapuzensweatshirt mit auffälligem Druck bekleidet.

Hinweise zur Person bitte telefonisch an das Landeskriminalamt Sachsen unter 0351/8554114 oder an jede andere Polizeidienststelle oder per

E-Mail an [email protected]

+++ 15:00 Verdächtiger aus Syrien gesucht +++

: Spuren von Sprengstoff in Wohnung gefunden, veröffentlicht in Kürze Foto und Fahndungsaufruf.

Nach dem Großeinsatz in Chemnitz wegen möglicher Anschlagsvorbereitungen sucht die Polizei nach einem Verdächtigen aus Syrien. Es handele sich um den in Syrien geborenen Jaber A., teilte die Polizei Sachsen am Samstag auf ihrer Internetseite mit.

Der 22-Jährige stehe im Verdacht, einen Sprengstoffanschlag vorbereitet zu haben. Der Gesuchte sei „mit einem schwarzen Kapuzensweatshirt mit auffälligem Druck bekleidet“.

Nach Hinweisen des Bundesamts für Verfassungsschutz durchsuchte die Polizei zuvor in Chemnitz eine Wohnung. Dabei fanden die Sicherheitskräfte zwar keine Bombe, aber Hinweise auf Sprengstoff, wie ein Sprecher des Landeskriminalamts Sachsen sagte. Die Materialien würden nun analysiert. (AFP)

+++ Großeinsatz in Chemnitz +++

Die Polizei hat am Samstag ein Wohngebiet in Chemnitz abgeriegelt. Es handele sich um eine „statische Gefährdungslage“ im Fritz-Heckert-Gebiet, teilten die Beamten via Twitter mit. Größere Sperrungen und Evakuierungsmaßnahmen seien notwendig.

Mittlerweile hat die Polizei Sachsen ebenfalls über Twitter bekanntgegeben, der Großeinsatz werde wegen des Verdachts der Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags durchgeführt.

Die Polizei meldete zuvor auf Twitter eine „Gefährdungslage“ und bat, das Gebiet zu meiden. Neugierde helfe in diesem Fall niemandem.

Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. Laut einer Sprecherin des Landeskriminalamtes gebe es Hinweise auf eine ernsthafte Bedrohung. Es liefen Evakuierungen. Weitere Details nennt die Polizei vorerst nicht.

Um die Mittagszeit erfolgte ein Zugriff durch die Polizei, ohne allerdings die gesuchte Person verhaften zu können, wie die „Freie Presse“ berichtete. Auf der Suche nach weiteren Personen wurde eine Tür aufgesprengt, wie die Polizei via Twitter mitteilte.

Der entscheidende Hinweis auf den Anschlag kam vom Verfassungsschutz am Freitagabend. Es sei von einer „ernsthaften Gefährdung“ die Rede gewesen, so LKA-Sprecher Tom Bernhardt zur Deutschen Presse Agentur.

Noch sein unklar, wie viele Personen im Visier der Ermittler stehen. (dts/dk)