Corona-Demonstrationen: Autokorsos und Kundgebung in Berlin

Epoch Times21. Mai 2021 Aktualisiert: 22. Mai 2021 4:19
Die Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Einschränkungen am Wochenende in Berlin sind verboten worden. Am Freitag finden dennoch Autokorsos und eine Kundgebung statt.

In Berlin waren für das kommende Pfingstwochenende zahlreiche Proteste mit zehntausenden Teilnehmern geplant. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag wurden nach Angaben der Polizei Demonstrationen und Protestzüge gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen mit jeweils bis zu 16.000 Teilnehmern angemeldet. Die Proteste sind nun von der Versammlungsbehörde verboten worden, wie der „Tagesspiegel“ berichtet.

Die Aktionen am Freitag wurden jedoch nicht verboten. Zum Auftakt der „Pfingsten in Berlin“-Demos werden Freitagabend am Theodor-Heuss-Platz Autokorsos eintreffen. Danach ist eine Kundgebung geplant. Zeitgleich soll die Eröffnungsfeier zu „Pfingsten in Berlin“ stattfinden.

Die Epoch Times wird mit einem Livestream ab 20:15 Uhr vor Ort sein.

„Für Frieden Freiheit und Grundrechte“-Kundgebungen untersagt

Das Demonstrationsverbot am Samstag gelte unter anderem für einen Aufzug aus mehreren Richtungen zur Straße des 17. Juni unter dem Motto „Für Frieden Freiheit und Grundrechte“. Eine weitere Kundgebung, die für Sonntag am S-Bahnhof Tiergarten angemeldet wurde, ist verboten worden. Auch dieser Protest sollte sich gegen die staatlichen Corona-Einschränkungen richten.

Der Grund für die Verbote: Es werde befürchtet, dass sich die Teilnehmer nicht an die geltenden Schutzregeln in der Corona-Pandemie halten würden – wie das auch in der Vergangenheit der Fall gewesen wäre. Dadurch bestehe die Gefahr von Corona-Infektionen unter den Protestteilnehmer. Was wiederum eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung darstelle.

Anwälte kündigen Rechtsweg an

Die Anwälte Ralf Ludwig und Friedemann Däblitz gehen gegen die Verbote vor. Nach Angaben von Däblitz, geht es dabei um die Versammlungen am Samstag und Sonntag – auf der Straße des 17. Juni und bei der Siegessäule.

Däblitz sagte im Gespräch mit der Epoch Times, dass er die Verbote „rechtlich nicht nachvollziehen kann,  da die Infektionslage anhand der Indikatoren – Inzidenz und R-Wert – stark fällt.“

Am Freitag hat das Verwaltungsgericht Berlin das polizeiliche Verbot der Pfingstdemonstrationen bestätigt. (oz)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Krankheiten wie COVID-19, Katastrophen und seltsame Naturereignisse machen den Menschen aufmerksam: etwas läuft schief. Es läuft tatsächlich etwas sehr schief. Die Gesellschaft folgt - verblendet vom "Gespenst des Kommunismus" - einem gefährlichen Weg.

Es ist der Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen dem Göttlichen und dem Teuflischen, die in jedem Menschen wohnen.

Dieses Buch schafft Klarheit über die verworrenen Geheimnisse der Gezeiten der Geschichte – die Masken und Formen, die das Böse anwendet, um unsere Welt zu manipulieren. Und: Es zeigt einen Ausweg. „Chinas Griff nach der Weltherrschaft“ wird im Kapitel 18 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ analysiert. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion