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Corona-Lage: Senat schließt 27 Kitas in Berlin - Ruhrgebiet gilt als Risikogebiet

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In Zeiten der Corona-Pandemie steht die Situation in Kitas und Schulen unter besonderer Beobachtung.

Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

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Lesedauer: 1 Min.

Wie Bundesfamilienministerin Franziska Giffey am 16. Oktober bestätigte, sind Kitas „keine Infektionsherde“ und „Kinder sind keine Infektionstreiber“. In Berlin treten dennoch Corona-Fälle im Umfeld von Kitas auf, weshalb der Berliner Senat nun 27 Kitas und 33 Kitagruppen schließen ließ. Dies bestätigte am Dienstag die Senatsbildungsverwaltung auf Anfrage der „Berliner Kurier“.
Sprecherin der Behörde, Iris Brennberger nahm Stellung dazu: „Das ist ein Anstieg der Zahlen im Vergleich zum Vormonat, allerdings weiterhin auf einem insgesamt niedrigen Niveau und nicht in dem Maß, wie man es angesichts der insgesamt steigenden Infektionszahlen in Berlin vermuten könnte“.
Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ gilt das gesamte Ruhrgebiet seit Dienstag (20. Oktober) als Risikogebiet. Die Stadt Oberhausen überschritt laut Robert-Koch-Institut (RKI) den Grenzwert von 50 – die Stadt kam auf 52,7 positiven Tests pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.
Dem RKI zufolge sind im Nordrhein-Westfalen mehrere Großstädte über den Grenzwert von 50 – Köln, Aachen, Solingen, Gelsenkirchen und Herne sind weit über dem Wert von 100 positiven Tests. (sza)

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