Mit der symbolischen Herunternahme der Mund-Nasen-Bedeckung und dem Einwerfen der Masken in rote Tonne endete der Schweigemarsch an der Siegessäule.Foto: Epoch Times

Corona-Protest in Berlin: Schweigemarsch endet an Siegessäule – Masken werden symbolisch weggeworfen

Epoch Times9. Oktober 2020 Aktualisiert: 12. Oktober 2020 11:11
Am 10. Oktober finden eine Vielzahl bundesweiter Aktionen statt, die sich gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung richten. In Berlin wird ein Schweigemarsch abgehalten.

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Am Samstag, 10. Oktober, findet in Berlin unter dem Motto „Wir müssen REDEN“ ein Schweigemarsch für Frieden, Freiheit und Menschenrechte statt. Der Marsch beginnt um 12.00 Uhr am Adenauerplatz in Berlin und endet an der Siegessäule. 20.000 Teilnehmer sind angemeldet.

Schweigemarsch erreicht Siegessäule

Mit der symbolischen Herunternahme der Mund-Nasen-Bedeckung und dem Einwerfen der Masken in rote Tonnen endete der Schweigemarsch an der Siegessäule.

Teilnehmer legen „Sklavenkette“ an

Eine lange rote „Sklavenkette“, an die sich Teilnehmer des Schweigemarsches ketten lassen, symbolisiert den Einfluss der Corona-Maßnahmen der Regierung auf das Leben der Menschen.

So still ist es sonst nur nachts auf dem Ku’damm

Die für heute autofreie mondäne Einkaufsstraße – der „Kurfürstendamm“ – ist gut gefüllt mit Teilnehmern des Schweigemarsches. Dies hat eine ungewohnte Stille zur Folge, die in der sonst so belebten Straße selten ist.

Über die Nürnberger Straße geht es gleich zum Ernst-Reuter-Platz.

Teilnehmer tragen symbolisch schwarze Masken: „Rechtsstaat zu Grabe tragen“

Aktuell stellen sich die Menschen auf dem Kurfürstendamm auf. Für die Versammlung gilt die Corona-Auflage, dass die Teilnehmer untereinander 1,50 m Abstand halten müssen und alle – bis auf die, die ein entsprechendes Attest besitzen –, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen haben.

Wie unser Reporter vor Ort erfuhr, sind viele der Mund-Nasen-Bedeckungen bei den Teilnehmern schwarz, da schwarz die Farbe der Trauer ist. Sie werden am Endpunkt des Marsches durch die Teilnehmer in rote Tonnen geworfen. Dabei symbolisieren die schwarzen Masken den Rechtsstaat der „zu Grabe getragen“ wird. Die roten Tonnen stehen für den Berliner Senat.

Schweigemarsch fordert von Politikern – „Wir müssen reden“

Worüber man mit den Politikern reden müsse, wird auf der Webseite „Der Schweigemarsch“ aufgeführt. Dort heißt es unter anderem:

„Darüber, dass die Pandemie von nationaler Tragweite beendet wird – ohne Impfstoff!

Darüber, dass es mehr als 200 statt nur 2 Experten gibt, die gehört werden müssen!

Darüber, dass es reicht mit permanenten Angstkampagnen und dass wir regierungsunabhängige Wissenschaft fordern!

Darüber, dass die Drangsalierung unserer Kinder aufhört – sie brauchen Zuneigung und Verständnis statt Isolation und Abweisung!

Darüber, dass wir als Familien nicht selbstbestimmt und verantwortungsbewusst den Umgang mit alten und kranken Angehörigen regeln können!“

Auch warum der Schweigemarsch durchgeführt wird, ist auf der Webseite erläutert:

„Seit Ende März die ersten Spaziergänge auf dem Rosa-Luxemburg begannen und wir unser Demonstrationsrecht vor Gericht wieder erstritten, folgten eine Vielzahl von Demonstrationen auf Bühnen mit Reden von Menschen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, sowie von Ärzten, Wissenschaftlern, Anwälten und sogar Polizisten. Wir haben unsere Sorgen so oft dargelegt! Wurden wir erhört? Nein! Wir wurden verspottet, unsere Demonstrationen wurden von den Behörden und der Polizei stark eingeschränkt bis hin zu brutalen rechtswidrigen Abbrüchen. Wir gehen den Weg des friedlichen Widerstands nun weiter. Gemeinsam, entschlossen in unser stillen Wut. Wir fordern Euch auf, uns endlich ernst zu nehmen und mit uns auf Augenhöhe zu reden.“

Der Schweigemarsch reiht sich ein in eine Vielzahl bundesweiter Aktionen. Das Ziel dessen sei, die Rückkehr zum Rechtsstaat mit rechtsstaatlichen Mitteln durchzusetzen.

Teilnehmer sollen Mund-Nasen-Bedeckung tragen

In Berlin ist es wegen der Corona-Pandemie aktuell nicht möglich, Demonstrationen mit mehr als 100 Teilnehmern ohne Maske durchzuführen. Deshalb werden die Teilnehmer des Schweigemarschs gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und 1,5 Meter Abstand zu halten. Flaggen, Schilder, Banner, sowie Kleidung mit Parolen von Organisationen oder Vereinen sind nicht erwünscht.

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Der Schweigemarsch werde ausschließlich von Menschen getragen, die sich für Freiheit, Frieden und Menschenrechte engagieren, heißt es seitens der Organisatoren. Es geht darum, dass Menschen ihr Gesicht für das, was ihnen wichtig ist, selbst zeigen. Das eigenverantwortliche Handeln jedes Einzelnen stehe im Mittelpunkt.

Alle sind eingeladen, gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung auf die Straße zu gehen. Das Team hat sich, sollte es nötig sein, die juristische Unterstützung durch die Klagepaten gesichert. (so/er)

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