Cottbus: Syrische Messer-Attacke auf 16-Jährigen – zuvor sexuelle Belästigung und Todesdrohung gegen Schülerin

Epoch Times19. January 2018 Aktualisiert: 19. Januar 2018 11:21
Er verhält sich respektlos gegenüber Mädchen und weiblichen Lehrkräften, belästigt eine Schülerin sexuell, droht ihr mit dem Tod. Als Mitschüler ihn und seinen Kumpel zur Rede stellen, zieht dieser sein Messer - nicht zum ersten Mal ...

Die Polizei Cottbus hat massiven Ärger mit jungen Syrern. Zwei Messer-Attacken innerhalb weniger Tage versetzten die Bevölkerung in Angst, aber auch Wut.

Mittwochnachmittag, 17. Januar: An der Straßenbahnhaltestelle vor dem Einkaufszentrum Blechen-Carré treffen Freunde einer sexuell attackierten und mit dem Tode bedrohten Schülerin (16) auf Imad A. (16), den syrischen Peiniger und Mitschüler des Mädchens und seinen syrischen Kumpel Fuhad A. (15). Es kommt zu einer verbalen Auseinandersetzung und schließlich zur Rangelei.

Junge (16) bricht blutüberströmt zusammen

Im weiteren Verlauf zieht Fuhad A. sein Messer, drückt den 16-jährigen Deutschen gegen eine stehende Straßenbahn, schlitzt ihm die Wange mit einem tiefen Schnitt auf. Es hätte nicht viel gefehlt, dass die Halsschlagader durchtrennt worden wäre, nur wenige Zentimeter trennten ihn von akuter Lebensgefahr.

Mit blutüberströmtem Gesicht, einem Messerstich im Oberschenkel und einer Schnittverletzung an der Hand, offenbar beim Versuch den Täter abzuwehren, schleppt sich der Jugendliche ins Einkaufs-Center, bricht dort blutüberströmt in einem Friseurladen zusammen.

Sicherheitsmitarbeiter eilen heran, leisten Erste Hilfe, alarmieren die Rettungskräfte, während die Täter flüchten.

Gestern Morgen wurden die beiden syrischen Täter (15, 16) verhaftet. Wie die „B.Z.“ schreibt, wurde das Messer am Tatort gefunden, weitere Beweismittel bei einer Durchsuchung entdeckt. Der Richter ordnete Untersuchungshaft an.

Wie die Glieder einer Kette …

Dabei hatte sich das Ganze schon länger angebahnt:

Am Donnerstag vergangener Woche kam es in der Paul-Werner-Oberschule zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Imad A. (16) und einem gleichaltrigen Mädchen der Klasse.

Der junge Zuwanderer soll sie sexuell belästigt, sie zudem körperlich angegriffen, ihr das Handy abgenommen und sie mit dem Tode bedroht haben, berichtet die  „B.Z.“ aus der zweitgrößten Stadt Brandenburgs.

Imad A. soll wegen seines respektlosen Verhaltens gegenüber Mädchen und auch den weiblichen Lehrkräften der Schule bekannt sein. Er wurde deswegen bereits schon suspendiert.

Angriff auf Ehepaar

Bereits einen Tag später, am Freitag, 12. Januar, griff einer der beiden Syrer, der 15-jährige Fuhad A, mit zwei weiteren syrischen Jugendlichen (14, 17) ein Ehepaar im Eingangsbereich desselben Einkaufs-Centers, dem Blechen-Carré an.

Weil die 43-jährige Ehefrau den jungen Flüchtlingen im Alter von 14 bis 17 Jahren beim Eintritt in das Shopping-Center nicht den Vortritt einräumte und auch nicht wie gefordert ihnen Respekt erwies, griffen diese ihren Ehemann (51) tätlich an.

Während zwei der jungen Ganoven versuchten, den Mann zu Fall zu bringen, zückte der Dritte sogleich sein Messer. Ein mutiger Passant griff ein und verhinderte das Schlimmste, bevor der Sicherheitsdienst die Jugendlichen überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten konnte.

Zur Strafe müssen der 15-Jährige und sein Vater die Stadt und den Landkreis verlassen.

Sie haben Cottbus und den Spree-Neiße-Kreis zu verlassen. Die Integrationsbemühungen, die wir hier mit den Betreffenden vorhatten, sind als gescheitert erklärt.“

(Thomas Bergner, CDU, Ordnungsdezernent)

In welche deutsche Stadt Vater und Sohn umgesiedelt werden, ist bisher unbekannt. Die beiden anderen jungen Syrer werden mit einer Gefährderansprache verwarnt.

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Imad A. (16) – 1. Milde-Urteil

Wie die „Lausitzer Rundschau“ ausführte, gab es vor diesen Eskalationen bereits Probleme mit dem jungen Syrer. Der Unterricht in der Schule interessierte ihn überhaupt nicht, auch verwehrte er sich jeglichem pädagogischen Einfluss. Die Schule weigerte sich, ihn weiter zu unterrichten.

Wie das Blatt schreibt, hätten andere Schulleiter von Cottbuser Schulen mit einem hohen Anteil an Flüchtlingskindern im vertraulichen Gespräch versichert, dass derartige Problemschüler eher die Ausnahme seien.

Imad A. ist solch eine Ausnahme. Auch an einer anderen Cottbuser Schule tauchte er öfters auf. Ein jüngerer Bruder von ihm ging dort zur Schule. Wie Lehrer vertraulich berichteten, soll er dort trotz Hausverbot gewesen sein, fiel durch Drohungen und Aggressionen auf.

Im Herbst stand der 16-Jährige vor einem Jugendgericht. Er hatte deutsche Jugendliche auf einem Bolzplatz körperlich attackiert. Doch der Jugendrichter behandelte den jungen Flüchtling aus Syrien milde, ein offensichtlicher Fehler.

Der 16-Jährige kam mit Erziehungsmaßregeln davon, Antiaggressionstraining, Sozialstunden oder Ähnlichem also. Die Familie des Jugendlichen wurde von einem Familienhelfer der Stadt betreut.

Imad A. (16) – 2. Milde-Urteil

Stadtsprecher Jan Gloßmann bestätigte der „LR“, dass das Jugendamt im November einen Eilantrag beim Familiengericht gestellt hatte und eine zwangsweise stationäre Unterbringung sowie ein Teilentzug des Sorgerechts der Eltern erhoffte. Vergebens.

Nachdem die Familie erst gar nicht beim Gerichtstermin erschien und daraufhin die Ausländerbehörde sowie der Staatsschutz involviert wurden, erschienen die Syrer am 8. Januar dann doch vor Gericht. Doch die Richterin entschied sich laut Stadtsprecher gegen die Empfehlung des Jugendamtes.

Stattdessen wurde eine ambulante Hilfe durch einen Erziehungsbeistand als ausreichend angeordnet. Laut Stadtsprecher Gloßmann waren damit die Möglichkeiten des Jugendamtes erschöpft.

Drei Tage später, am Donnerstag, folgte der Streit mit dem Mädchen in der Schule, tags darauf war der 16-Jährige an der Attacke auf das Ehepaar vor dem Blechen-Carré beteiligt. Sechs Tage später kam es zur blutigen Messer-Attacke …

Siehe auch:

Tödliche-Attacke in Kiel: Syrer (18) sticht mehrfach zu – Täter psychisch krank?

Bluttat von Kandel: Täter war als gefährlich bekannt – doch Behörden bestreiten Mitverantwortung

DM-Mord – Ehemaliger Kongo-Flüchtling spricht Klartext: „Schützt eure Familien! Schützt eure Kinder!“

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