„Darf man heute noch ‚Neger‘ sagen?“ – Geplante MDR-Talkrunde abgesagt

Epoch Times18. April 2018 Aktualisiert: 19. April 2018 6:38
War das eine ernst gemeinte Radiosendung des MDR oder nur eine PR-Gag? In der Öffentlichkeit kam diese Ankündigung überhaupt nicht positiv an und sorgte auf Twitter für heftige Diskussionen.

Sachsens MDR wollte in seiner Radiosendung über politische Korrektheit diskutieren.

Die Ankündigung auf Twitter lautete:„Darf man heute noch ‚Neger‘ sagen? Warum ist politische Korrektheit zur Kampfzone geworden?“

Die vier geladenen Gäste waren: Kerstin Köditz, Peter Hahne, Robert Feustel und Frauke Petry – doch kein Farbiger stand auf der Gästeliste. Dies sorgte bei Twitter für kräftigen Zündstoff.

Später wurde die Sendung abgesagt, weil zwei der Talkgäste absagten:

Die „Neger“-Frage nennt der MDR Sachsen nun „rhetorisch gemeinte Einstiegsfrage“ und „Überspitzung“. Statt „Überspitzung“ könnte man auch sagen: „Einen rassistischen Begriff nutzen, um mehr Zuschauer zum Einschalten zu bringen“, so kommentiert „Focus Online“.

(vm)

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