Demonstrationen: „Black Lives Matter“ und Antifa protestieren in Leipzig – Ausschreitungen in Frankreich

Epoch Times7. Juni 2020 Aktualisiert: 7. Juni 2020 14:40
Nachdem es in Deutschland am Samstag zu zahlreichen Demonstrationen gekommen war, finden auch heute wieder Proteste statt. In Leipzig veranstalten die linksgerichteten Bewegungen "Black Lives Matter" und die Antifa den Protest. Auch in anderen Teilen Europas gehen Menschen auf die Straße.

Am Sonntag findet in Leipzig eine „Black Lives Matter“-Demo statt. Anlass ist der Todesfall von George Floyd in den USA. Der Afroamerikaner kam bei einem Polizeieinsatz ums Leben.

Auf der Webseite der linksgerichteten Bewegung heißt es unter anderem: „Obwohl keine Organisation für die Demo verantwortlich ist sind wir eine Koalition von Menschen aus der Initiatve Schwarzer Menschen in Deutschland, Migrantifa Leipzig und BIPOC Leipzig die weiße Stille, Polizeigewalt und die Systeme von Rassismus und white supremacy in unserer Gesellschaft nicht mehr akzeptieren wollen.“

Die Demo findet demnach von 13.00 bis 17.00 Uhr statt.

Proteste in Frankreich

Auch in Frankreich und in England finden heute Demonstrationen statt. In der französischen Stadt Lille kam es bereits zu Ausschreitungen. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Hier der Livestream:

Livestream aus London:

Ausschreitungen nach Demo in Berlin

Am Samstag kam es zu Ausschreitungen nach einer Demonstration in Berlin. In der Nacht zu Sonntag sind 93 Menschen festgenommen worden. Insgesamt wurden 28 Einsatzkräfte leicht verletzt, von denen drei nach ambulanter Behandlung ihren Dienst abbrachen, wie die Polizei mitteilte.

Nach Beendigung einer Kundgebung versammelten sich den Angaben zufolge mehrere hundert Menschen am Alexanderplatz und kesselten dabei auch Polizisten ein.

Nach der Festnahme eines Mannes nach einer Sachbeschädigung seien Flaschen und Steine gegen Polizisten und Passanten geworfen worden, hieß es. Dabei seien sowohl Einsatzkräfte als auch ein freier Pressefotograf verletzt worden.

Demo in Hamburg: Polizei setzt Wasserwerfer ein

In der Hamburger Innenstadt beteiligten sich am Samstag an den Protesten laut Polizei etwa 14.000 Menschen, davon rund 6000 auf dem Rathausmarkt. Zugelassen waren zum Schutz vor Corona-Infektionen allerdings nur 525 Teilnehmer. Mehrere U- und S-Bahn-Stationen wurden zeitweise geschlossen, um weiteren Andrang zu begrenzen. Die Versammlung wurde in Absprache mit der Polizei schließlich von den Veranstaltern beendet.

Im Anschluss ist es zu Auseinandersetzungen zwischen einer Gruppe Demonstranten und der Polizei gekommen. Aus der Gruppe heraus sei Pyrotechnik gezündet worden. Zwei Beamte seien verletzt worden, sagte eine Sprecherin.

Mehrere Hunderte Demonstranten blockierten Trotz mehrfacher Aufforderung die Straße zu räumen, weiter die Innenstadt. Erst am Abend gegen 18 Uhr rückte die Polizei mit einem Wasserwerfer an. Die unangemeldete Versammlung hielt noch bis um Mitternacht an.

Proteste in den USA

Am Samstag haben auch in den USA tausende Menschen demonstriert. In Philadelphia, New York, Washington, Atlanta und weiteren Städten gingen die Menschen auf die Straße.

Allein in Philadelphia waren örtlichen Medienberichten zufolge Zehntausende auf der Straße.

In der Hauptstadt Washington demonstrierten am Samstag (Ortszeit) Tausende Menschen unter anderem vor dem Weißen Haus, dem Kapitol und am Lincoln Memorial.

In Raeford im Bundesstaat North Carolina – in der Nähe von Floyds Geburtsort Fayetteville – fand am Samstag eine Gedenkveranstaltung statt. Viele Menschen erwiesen dem in einem goldfarbenen Sarg aufgebahrten Floyd ihre letzte Ehre. Er soll am Dienstag im texanischen Houston beerdigt werden, wo er aufgewachsen war.

Washington wiederum hat sich zu einem Zentrum der Proteste entwickelt. Trump hat Floyds Tod am 25. Mai mehrfach verurteilt und das Recht auf friedliche Proteste betont. Dennoch wird der Präsident vor allem von linken Politikern und Organisationen stark angefeindet. (so/dpa/afp)

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Wie sich die Fülle der Organisationen, die heute Unruhen und Gewalt in der westlichen Gesellschaft anstiften, auch nennen mag – sei es „Unteilbar“, „Antifa“, „Stopp das Patriarchat“, „Black Lives Matter“ oder „Widerstand gegen Faschismus“ – sie alle sind Kommunisten oder Befürworter kommunistischer Ideen. Die gewalttätige Gruppe der „Antifa“ besteht aus Menschen verschiedener kommunistischer Prägung, wie Anarchisten, Sozialisten, Liberalen, Sozialdemokraten und dergleichen.

„Widerstand gegen Faschismus“ ist eigentlich eine linksradikale Gruppe, die vom Präsidenten der Revolutionären Kommunistischen Partei der USA gegründet wurde. Sie steckte hinter vielen großen Protestveranstaltungen, die darauf abzielten, das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen 2016 zu kippen.

Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung arbeiten diese Gruppen unermüdlich daran, alle möglichen Konflikte in der westlichen Gesellschaft zu schüren. Um ihr eigentliches Ziel zu verstehen, braucht man nur einen Blick auf die Richtlinie der Kommunistischen Partei der USA an ihre Mitglieder zu werfen, wie sie im Kongressbericht von 1956 formuliert wurde:

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