Bei einer «Querdenken»-Demonstration im niedersächsischen Aurich protestieren die Teilnehmer gegen die Anti-Corona-Maßnahmen.Foto: Michael Bahlo/dpa/dpa

Demos in Leipzig und anderen Städten gegen massive Corona-Auflagen

Epoch Times21. November 2020 Aktualisiert: 21. November 2020 15:01
Zwei Wochen nach einer "Querdenken"-Demo ist in Leipzig wieder Protest gegen die Corona-Politik angekündigt. Auch andernorts in Deutschland sind wieder Demos geplant.

Zwei Wochen nach dem großen Versammlungsgeschehen in Leipzig stehen heute am Samstag wieder zahlreiche Kundgebungen an.

Gegner der Corona-Politik haben laut Stadt eine Versammlung mit 250 Teilnehmern angemeldet. Dagegen regt sich Protest: Allein das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft zu drei Kundgebungen auf zentralen Plätzen der Stadt auf. Die Polizei wird nach eigenen Angaben mit einem Großaufgebot im Einsatz sein. Auch in zahlreichen anderen deutschen Städten mobilisieren Gegner der massiven Corona-Auflagen sowie Gegendemonstranten für Samstag.

Vor zwei Wochen waren mindestens 20.000 Menschen aus der gesamten Bundesrepublik nach Leipzig gekommen, um gegen die Corona-Einschränkungen zu protestieren. Im Zuge der Demonstration kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Protestteilnehmern.

Stadt und Polizei haben nun angekündigt, „jegliche Verstöße gegen die Corona-Regeln konsequent“ zu ahnden. Insgesamt sind am Samstag acht Versammlungen angekündigt worden. Derzeit sind nur maximal 1000 Teilnehmer pro Kundgebung erlaubt.

Die Polizei legt ihr Hauptaugenmerk darauf, „friedliche und unfriedliche Teilnehmer“ der verschiedenen Versammlungen zu trennen. Sie erhält Unterstützung von Einsatzkräften aus Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt sowie von der Bundespolizei. Auch Wasserwerfer sowie eine Reiterstaffel seien einsatzbereit.

In Bochum hat die Initiative „Querdenken 234 Bochum“ 1000 Teilnehmer angemeldet. Angekündigt ist unter anderem eine Rede von „Querdenken“-Gründer Michael Ballweg. Die Demonstration darf nur als Standkundgebung stattfinden. Einen ursprünglich geplanten Aufzug hatte die Stadt untersagt, das Oberverwaltungsgericht NRW hat die Entscheidung bestätigt. In Göppingen wurden 2000 Teilnehmer angemeldet, jeweils mehrere Hundert erwarten Veranstalter bei Demonstrationen in Pforzheim, Hannover und Berlin. (dpa/s0)

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