Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein.Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Deutsche Klimapolitik „ist unsozial, wirtschaftsfeindlich und gefährlich“ – AfD fordert ernsthafte Diskussion

Epoch Times6. November 2017 Aktualisiert: 6. November 2017 20:53
"Die deutsche Klimapolitik ist teuer, unsozial, hochgradig wirtschaftsfeindlich und gefährlich", erklärt Stephan Brandner, MdB der AfD-Landesgruppe Thüringen. Er fordert eine ernsthafte Diskussion "hinsichtlich Versorgungssicherheit und Umweltschutz, vor allem aber mit Blick auf die Bezahlbarkeit".

Zum Auftakt der heute in Bonn beginnenden Klimakonferenz wird wie so oft in der Vergangenheit ein noch stärkerer Ausbau der erneuerbaren Energien gefordert. Jedoch gibt es auch andere Stimmen.

Laut Stephan Brandner, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der AfD-Landesgruppe Thüringen, fehlen die kritischen Stimmen, die auf die zahlreichen Verfehlungen der letzten Jahre hinweisen. Er erklärt:

Die deutsche Klimapolitik ist teuer, unsozial, hochgradig wirtschaftsfeindlich und gefährlich. In den vergangenen Jahren ist es nicht gelungen, den mantrahaft beschworenen CO2-Ausstoß zu senken. Trotzdem und stattdessen sind aber die Strompreise auf Rekordhöhe gestiegen.“

So seien vor allem Familien, Geringverdiener und mittelständische Unternehmen für dieses Ideologieprojekt zur Kassen gebeten worden, „mit dem sich internationale Kapitalgesellschaften in Zeiten der Nullzins-Politik eine garantierte Rendite mit staatlicher Unterstützung sichern“.

Brandner fordert eine ernsthafte Diskussion „hinsichtlich Versorgungssicherheit und Umweltschutz, vor allem aber mit Blick auf die Bezahlbarkeit“.

Es sei zu befürchten, dass „auf der Bonner Klimakonferenz davon nichts und stattdessen quasireligiöses Geschwafel zu hören sein wird. Wenn ich höre, dass China in Umweltfragen weiter sei, als Deutschland, dann wird klar, dass es nur um einen blinden Ausbau der Erneuerbaren gehen wird – ohne aber den Nutzen zu prüfen“, so der AfD-Politiker.

Wenn die 25.000 Leute, die in Bonn erwartet werden, zu Hause geblieben wären, hätte es dem Klima mehr genutzt.“

Quelle: Landespressedienst (ks)

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