Deutschland hat kein demografisches Problem – Eine 10-Punkte-Agenda für Europa

Von 1. July 2018 Aktualisiert: 6. Juli 2018 18:42
Eine 10-Punkte-Agenda für Europa: Die Bevölkerungsexplosion Afrikas zu importieren, verschiebt Teile dieses Problems nur geographisch, ist aber keine Lösung. Deutschland hat keinen Bevölkerungsschwund, 1961 hatte Deutschland 73,4 Mill Einwohner, 1984 77,7 Millionen. Was wäre nun zu tun? Einige Vorschläge aus dem aktuellen Newsletter von Axel Retz.

Frau Merkel hat alles richtig gemacht. Denkt sie. Jogi Löw dürfte das auch mal gedacht haben. Ob er hat oder nicht, weiß ich nicht, da ich Ihnen nicht einmal erklären kann, was ein „Abseits“ ist oder der „Sechszehner“ geschweige denn eine „Bogenlampe“.

Nun rumpelt es so richtig in der EU. Was nicht nötig gewesen wäre, wenn man statt ideologisch verblendeter Politiker und Brüsseler Beamteria einfach Menschen in der Regierung hätte, die Rückgrat und Sachverstand hätten.

Wenn Sie im Keller einen Wasserrohrbruch haben und das kühle Nass ihnen morgens beim Aufstehen im ersten Erdgeschoss die Füße umspült – was tun Sie?

Der Kurs der EU und der Kanzlerin, die ja angeblich in Physik promoviert hat, ist bekannt: Sie legen Schlauchleitungen in die Wohnungen Ihrer Nachbarn, ob die das wollen oder nicht. Und wer kein Wasser haben mag, dem drohen Sie mit Bestrafung. Und fließt das Wasser aus den Wohnungen der die Stirn runzelnden Nachbarschaft via Schwerkraft wieder in Ihren eigenen Keller zurück, erhöhen Sie die Strafandrohung. Bis man Ihre Schläuche einfach abklemmt.

Wird der Nachbarschaft klar, dass Sie selbst gar keinen Wasserrohrbuch in Ihrem Haus hatten, sondern die Leitung absichtlich aufgedreht und sich danach auch beharrlich geweigert haben, sie wieder zuzudrehen, wird es noch etwas diffiziler. Ihre Nachbarn, an sich immer um ein gutes Verhältnis mit Ihnen bemüht, kommen auf die Idee, dass Sie ungeachtet des Wassers im Keller einen viel weiter oben liegendes Problem haben könnten: einen fulminanten Dachschaden.

Diabetikern verkauft man Süßkram, Alkoholikern Schnaps…

Natürlich sind diese Aussagen recht plakativ. Aber sie zeigen, wie naiv das Bundeskanzleramt, pagodenhaft nickende Parlamentarier und die EU seit 2015 unterwegs waren.

Nur: Wenn noch zwei Millionen Kubikmeter Wasser in den Keller wollen, was soll dann überhaupt das ganze Gezetere um ein paar Tausend Liter hin oder her?

Die „Fluchtursachen“ wollte die Bundeskanzlerin bekämpfen. Und wie? Diabetikern verkauft man Süßkram, Alkoholikern Schnaps und verfeindeten Staaten Waffen. Dann klappt das schon! Oder wie?

Der Blick auf eine im Mittelmeer herumdümpelnde „Aquarius“ mit ihren gut 600 „Flüchtlingen“ oder die „Lifeline“ mit 236 Migranten beherrschte zuletzt die Medien.

Flüchtlinge im Sinne des geltenden Asylgesetzes waren, soweit bekannt, auf der Aquarius oder der Lifeline nicht oder nur in der Minderzahl dabei, ca. 94 Prozent waren junge Männer aus Ländern, in denen es keine Verfolgung aus politischen Gründen und keinen Krieg gibt. Ein Bild, das man kennt und das halt allem widerspricht, was man von früheren Fluchtbewegungen her kennt.

Gutmenschen verweigern kritische Fragen

Dass sich Menschen auf den Weg machen, um ein besseres Leben zu suchen – wer wollte es ihnen verübeln?

Aber die Gutmenschen verweigern sich der Frage, wie nicht kompatible Kulturen zusammengebracht werden sollen, wenn ein nicht zu unterschätzender Teil der Neuankömmlinge eben genau das überhaupt nicht will und „unserer Art zu leben“ sogar ablehnend bis feindlich gegenübersteht. Sie verweigern sich auch der Frage, in wie weit der „Westen“ selbst für die Probleme verantwortlich ist, die die Migration anheizen. Und was getan werden müsste und auch könnte, um das zu beenden.

Dass die „Retter“ im Mittelmeer in Wahrheit Schlepper sind, hat sich mittlerweile bis zur CDU herumgesprochen: „Wir stellen fest, dass wir auch solche Missionen haben, die nicht mehr darauf ausgerichtet sind, Menschen aus einer akuten Gefahr zu retten, sondern die eben das Ziel haben, die Menschen aufzugreifen, bevor es etwa die Küstenwache kann, die die Menschen dann wieder zurückbringt.“, stellte CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer Mitte vergangener Woche fest.

Nee, jetzt, wirklich, Frau Kramp-Karrenbauer? Echt? Das wissen wir seit drei Jahren. Und bis jetzt wurden wir gesteinigt, geteert und gefedert, wenn wir das auszusprechen wagten.

[Anmerkung der Redaktion: Warum Einwanderung NICHT die globale Armut löst.   5 Minuten auf Youtube und Sie sehen die Welt mit anderenAugen.]

Wo ist der Bevölkerungsschwund? 1961 hatte Deutschland 73,4 Mill Einwohner, 1984 77,7 Millionen

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Die Kanzlerin stieß ebenfalls auf eine Selbstverständlichkeit, als sie am Donnerstag vergangener Woche feststellte, dass die Migration zur „Schicksalsfrage Europas“ werden könnte. Ja, Frau Dr. Merkel, das ist wohl wahr. Aber wer trägt denn dafür die Verantwortung? Und wer gießt auch heute noch unbeirrt weiter Öl ins Feuer?

Und der Papst? Er redet von einer „demographischen Leere“ Europas, die durch Migration aufgefüllt werden müsse. Lieber Herr Franziskus: Wir haben keinesfalls eine „demographische Leere“, auch wenn Sie und unsere Politiker es uns permanent einreden wollen.

Deutschland ist nach Belgien das dichtestbesiedelte Land Europas. 1961 hatte die Bundesrepublik 73,4 Mio. Einwohner, 1984 waren es 77,7 Mio. und aktuell sind es 82,6 Millionen – so viele wie noch nie zuvor! Von welch dramatischem Bevölkerungsschwund wird da eigentlich immer geredet?

Europa hat keine „demographische Leere“, aber Afrika hat eine „demographische Fülle“. Sieben Jungen und sieben Mädchen wünscht man einem frisch vermählten Ehepaar in Madagaskar. Und an Familienplanung oder gar Verhütung, Heiliger Vater, darf man ja nicht einmal denken, wenn es nach der katholischen Kirche geht.

Die Bevölkerungsexplosion des schwarzen Kontinents nach Europa zu exportieren, verschiebt Teile dieses Problems geographisch, trägt aber nicht das Geringste zu seiner Lösung bei. Wenn in Afrika pro Jahr rund 100 Millionen Kinder auf die Welt kommen und eine Million Afrikaner p. a. nach Europa einreisen, was soll sich da wo verbessern? Was für Afrika, was für Europa?

Bestandserhaltungsmigration. Wie bitte?

Die UN, von US-Präsident Trump richtigerweise zunehmend kritisch gesehen, hat längst Konzepte ausgearbeitet, wie einem Bevölkerungsschwund und der Überalterung der westlichen Staaten, Japans, Koreas, Russlands und der USA begegnet werden könnte.

„Bestandserhaltungsmigration“ lautet das Zauberwort. Klingt irgendwie nach Hühnerhof oder planwirtschaftlicher Viehzucht. UN-Papier: Bestandserhaltungsmigration – eine Lösung für abnehmende und alternde Bevölkerungen?

Eine Population soll also zahlenmäßig auf ihrer bestehenden Höhe gehalten werden. Weil? Offiziell, um den Wohlstand und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der von zunehmender Überalterung betroffenen Länder zu gewährleisten und die Renten zu sichern. Mit Zuwanderern, die nicht in den Arbeitsmarkt zu integrieren sind oder so wenig verdienen, dass sie nicht einmal ihre eigene Altersvorsorge erwirtschaften können, geht dieser Schuss aber nun einmal genau in die entgegengesetzte Richtung los.

Wie sich mittlerweile immer klarer abzeichnet, ist der Merkel‘sche Willkommenskult weder im In- geschweige denn im Ausland mehrheitsfähig. Die früher vor allem mit Hilfe der von den Medien geschwungenen Nazikeule ist einer realistischeren Sichtweise auf die unkontrollierte Massenmigration gewichen. Einer Migration, die die Zielländer gesellschaftlich zu destabilisieren und finanziell zu überfordern droht.

Merkels Hinterlassenschaft: Permanenter Rechtsbruch und gefährliche Worthülsen

Wenn es die Absicht der Bundeskanzlerin war, durch permanenten Rechtsbruch den inneren Frieden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schwächen, die Kriminalitätsrate nach oben zu treiben, die Medien Unter ihre Fuchtel zu bringen, den sgn. Rechtspopulismus zu fördern und die EU in ihren Grundfesten zu erschüttern, dann und nur dann kann man ihr politisches Erbe als Erfolg bezeichnen. Ansonsten ist es nicht einmal ein Erbe, sondern eine Hinterlassenschaft.

Die Folgen ihrer Zweckentfremdung des Asylrechts möchte die Bundeskanzlerin gerne in andere Länder verlagern. Auffangzentren in Italien oder Spanien, in Libyen, südlich von Libyen oder auf dem Westbalkan keistern als Szenarien durch die Medien. Aber keines der angedachten Länder zeigt auch nur ansatzweise Bereitschaft dazu. Aus Brüssel kehrte die einst angeblich „mächtigste Frau der Welt“ mit leeren Absichtserklärungen und Händen zurück. Sie sieht es anders.

Aber: Der EU-Erklärung vom Donnerstag, in Europa in den Ländern, die das wollen, geschlossene Auffanglager für Migranten zu schaffen und Asylberechtigte nach Prüfung in Länder weiterzuleiten, die das wollen, bedeutet nichts anderes als eine völlig realitätsferne Absichtserklärung.

Ebenso worthülsenhaft mutet die Aussage der Bundeskanzlerin an, dass sich kein Migrant in der EU das Land aussuchen könne, in das er einreisen wolle. Frau Merkel, wie wollen Sie das denn verhindern? Fakt ist: Das ihm „zugewiesene“ Aufenthaltsland der EU wird den Migranten in der Regel gar nicht aufnehmen wollen. Und ebenso wenig wird er dort bleiben wollen.

Aber diese Fragen werden sich nicht stellen, weil es keine geschlossenen Auffanglager geben wird, weil die EU-Außengrenzen nur mit dem Politikermundwerk kontrolliert werden und bis jetzt auch nicht erkennbar ist, was sich in den vergangenen drei Jahren daran geändert hat oder in den kommenden Jahren ändern wird.

160.000 Migranten aus Griechenland und Italien aufzunehmen, dazu hatten sich die EU-Länder vor rund drei Jahren verpflichtet. Geworden ist daraus nichts. Und der „Erfolg“ des jetzigen EU-Gipfels besteht darin, aus verpflichtend nun freiwillig zu machen.

Sitzen die ausgemergelten Kinder der Sahara auf den „Seenotrettungsbooten“?

Die Bundeskanzlerin hat im September 2015 möglicherweise tatsächlich aus einer einmaligen Notlage heraus gehandelt. Aber sie zeigt sich bis heute nicht bereit, die von ihr weit geöffneten Einfallstore auch wieder zu schließen und zu einem geordneten, im Eingang mit deutschem und EU-Recht stehenden Asylverfahren zurückzukehren. Nein, sie will Europa mit Migranten fluten. Und da sie sehr wohl genau weiß, dass letztlich niemand ihr die Zuwanderer abnehmen wird, kann letztlich nur geschlossen werden, dass sie Deutschland mit Migranten fluten will.

Und noch etwas: Auch wenn rot-grüne Weltverbesserer es nicht wahr haben wollen: Wer sich aus Afrika nach Europa auf den Weg macht und dafür 5.000 – 15.000 Euro auf den Tisch legen kann und zwar angeblich keine Papiere, wohl aber ein Smartphone der neuesten Generation besitzt – ist das wirklich der „Schutzbedürftige“, um den es uns gehen sollte?

Die in der gleißenden Sonne südlich der Sahara hockenden, ausgemergelten Kinder mit ihren vom Hungerödem aufgequollenen Bäuchen – sitzen sie an Bord der „Seenotretter“? Haben Sie seit September 2015 auf all den vielen durch die Medien geisternden Bildern auch nur ein einziges solches Kind gesehen?

Ich nicht. Ich sehe so gut wie ausschließlich junge Männer in gutem Ernährungszustand, die alles andere als einen irgendwie angeschlagenen Eindruck machen. Und diese Jungs müssen an der afrikanischen Küste nur den dicken Zeh ins Wasser halten, um eine „aufgedrängte Seenot-Rettung“ (Philipp Amthor, CDU, am Mittwoch im Bundestag) loszutreten.

Den Italienern ist es nicht mehr egal, den Ungarn auch nicht

Die „Bestandserhaltungsmigration“ der UN – um das vorauszusagen, muss man kein Prophet sein – wird unter diesen Bedingungen zu einer Bestandsverdrängungsmigration. Und zu einem Weg, der m. E. über kurz oder lang in einen Bürgerkrieg einmünden wird – also das, was die CIA für Deutschland schon im Jahre 2008 für spätestens 2020 erwartet hat Europa 2020 : Der programmierte Bürgerkrieg

Lustigerweise geht eine nicht einmal kleine Zahl von Mitbürgern immer noch davon aus, dass das ganze Thema sie selbst eigentlich gar nichts angehe. Solange das Morden und Messern, Vergewaltigen nicht einen selbst oder die Familie betrifft, was soll‘s?

Und wer keine Kinder oder Enkel hat, aufgrund seines Chromosomengemischs nicht als Frau zur Welt kam und seine Informationen nach wie vor vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezieht oder statistisch betrachtet eh nicht mehr lange bis zum Dahinscheiden hat, dem mag das alles vielleicht egal sein. 50 Milliarden Euro pro Jahr für meist illegale Zuwanderer, glauben diese Menschen, wachsen auf den Bäumen. Noch etwas schneller als diese Geldbäumchen gedeiht derweil die Drogenkriminalität.

Den Gutmenschen, die sich so aufregen, wie viele Migranten denn nun in Italien festsitzen, mag ich einen Link weiterreichen, der mich in dieser Woche von Leser J. B. aus Baden-Baden erreichte: In NRW leben mehr Asylzuwanderer als in ganz Italien

Den Italienern ist das nicht mehr egal. Den Ungarn auch nicht. Nicht den Schweden, den Belgiern, den Österreichern, den Niederländern, den Maltesern, den Tschechen, den Slowenen, den Dänen, den Schweden und den Polen. Den Briten schon einmal gar nicht, für deren BREXIT die Bundeskanzlerin das Zünglein an der Waage lieferte.

Die Demokratie ist in Gefahr – da sie nicht wehrhaft gegen Brüssel und ihre Regierungen ist

Das Brüsseler Bla-Bla-Treffen, in dessen Folge nun abzuwarten steht, ob der schon so oft als Tiger gestartete jetzige Bundesinnenminister Seehofer am Montag erneut auf dem Bettvorleger der Bundeskanzlerin landet, war de facto ein Beweis für eine am „Flüchtlings“thema gescheiterte EU, die sich immer noch anmaßt, sich mit Europa gleichzusetzen.

Europa rekrutiert sich aus der Summe seiner Bürger. Punkt. Nicht aus den Beschlüssen, Ideen oder Ideologien selbsternannter oder in Selbstherrlichkeit verfallener Phantasten. Europa hat lange gebraucht, um demokratisch zu werden.

Aber diese Demokratie steht in Gefahr. Weil sie, um dieses Schlagwort aufzugreifen, nicht „wehrhaft“ ist. Nicht wehrhaft gegen eigene Regierungen oder Brüsseler Konstrukte, die selbst jeder demokratischen Legitimierung entbehren.

Ein zu Tode gemerkeltes Europa, dem sich weder innen noch außen jemand in den Weg stellt, was ist das? Falsche Frage! Richtiger lautet sie: Was war das?

10-Punkte-Agenda: Kurz und lang

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat in der EU die Zügel in seine Hände genommen. Und ich denke, er wird den Begriff der „Agenda“, durch den Zusatz „2010“ von Altkanzler Schröder mit einem negativen Beigeschmack goutiert, rehabilitieren können.

Die EU muss:

  1. definieren, wer von den Migranten „schutzbedürftig“ und asylberechtigt ist und wer nicht. Muss sie eigentlich nicht, da das alles längst festgezurrt ist.
  2. Die EU muss klären, wer einreiseberechtigt ist und wer nicht (muss sie eigentlich nicht, da längst festgezurrt). Wer das nicht ist: Aus die Maus!
  3. Die EU muss ihre Außengrenzen wirksam schützen. Eine Herkulesaufgabe, gewiss. Aber immer noch billiger als das, was wir heute haben (steht ebenfalls in den EU-Verträgen).
  4. Die EU sollte ihr Verhältnis zu Organisationen wie der UN oder der NATO überdenken, Waffenexporte in Kriegsgebiete unter Strafe stellen.
  5. Die EU sollte sich gegenüber den USA, Russland und China öffnen anstatt es sich in ihrem Migrationsproblem (un)gemütlich zu machen. Die EU sollte sich ehrlich machen in der Frage, wer die Ukraine destabilisiert hat.
  6. Die EU sollte sorgsam beobachten, welche ihrer Industrien Afrika ausbeutet, das Entstehen einer eigenen Wirtschaft dort durch Billigexporte unterminiert und Selbstverständlichkeiten wie Wasser auszubeuten versucht. Und diese Unternehmen zur Raison rufen.
  7. Die EU sollte Bedingungen schaffen, unter denen ihre eigene Bevölkerung wieder wachsen kann anstatt sie durch migrationsbedingte und familienfeindliche Wohnungsnot und prekäre Löhne abzuwürgen. Eine Willkommenskultur vor den Kreißsälen, Kindergärten, Schulen und vor allem faire Löhne statt Bärchenwerfern an den Bahnhöfen braucht die EU.
  8. Die EU muss mithelfen, die Bevölkerungsexplosion in Afrika einzudämmen. Auf den Papst können wir da lange warten. Obwohl im Vatikan selbst ja der Heterosexualität Grenzen gesetzt sind.
  9. Die EU muss dringend ihre Brüche sanieren, sich an ihre eigenen Verträge halten und Frau Merkel, Monsieur Macron und die Europäische Zentralbank notfalls unter Einsatz aller juristischen Mittel auf ihrem Selbstvernichtungskurs stoppen.
  10. Wie schon seit Jahren von mir angeführt, könnte allein die Einführung einer minimalen Mikrotransaktionssteuer alle finanziellen Probleme der EU lösen. Video: Es ist so einfach, das BGE zu finanzieren

Herrn Kurz traue ich zu, diese Punkte in Angriff nehmen zu können. Gemeinsam, Sie werden staunen oderauch nicht, mit Donald Trump und Wladimir Putin.

Und das Positive der Woche?

Am 16. Juli werden sich in Helsinki Donald Trump und Wladimir Putin treffen. Just, nachdem die EU ihre Wirtschaftssanktionen gegenüber Moskau erneuert hat. Und just einen Tag nach dem Ende der Fußballweltmeisterschaft. Dass der US-Präsident dieses Sport-Event nicht besuchen würde, war klar. Aber zur nächsten Olympiade wird er auf jeden Fall anreisen, allein um sich mit eigenen Augen ein Bild davon zu machen, wie hoch die Mexikaner springen können.

Dieser makabre Witz geistert neuerdings durchs Netz. Er steht stellvertretend für eine neue US-Politik, in der der nach außen extrem sprunghaft und impulsiv wirkende Präsident Zug um Zug seine Wahlversprechen einlöst.

Und zu diesen Versprechen gehörte auch eine Normalisierung des Verhältnisses zu Russland. Der NATO bzw. ihren Hintermännern wird das gar nicht gefallen. Aber vielleicht gefällt es Donald Trump einmal, auch ihr den Rücken zu kehren. Auch das kam ihm ja bekanntermaßen schon einmal in den Sinn.

Was wäre, wenn Mr. Trump in Helsinki kundtäte, den Anschluss der Krim an Moskau zu akzeptieren? Was verlöre er? Nichts. Aber in der EU bräche die große Ratlosigkeit aus.
Eine engere Kooperation mit Russland (und China?) würde den USA neue wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnen und womöglich den Zugriff auf die Rohstoffe des Riesenreichs eröffnen.

Vor allem aber würde sie die Kriegsgefahr in Europa abkühlen und den Kriegstreibern die Butter vom Brot nehmen. Amerikas Unilateralismus inkl. New World Order wäre vom Tisch. Beim Großreinemachen in Washington, ebenfalls von Donald Trump angekündigt, dürfte sich binnen Kürze der Vorhang zum ersten Akt öffnen. Auch das sind ausgesprochen gute Nachrichten.

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