Deutschlandweit Anti-Terror-Razzien gegen Islamisten-Szene – Sprengstoff-Chemikalien in Suhl gefunden

Von 25. Oktober 2016 Aktualisiert: 25. Oktober 2016 14:36
+++UPDATE+++Bei der Durchsuchung einer Wohnung in einem Suhler Plattenbau wurden Sprengstoff-Chemikalien gefunden. Deutschlandweit laufen derzeit Anti-Terror-Einsätze der Polizei gegen die Islamisten-Szene. Eine akute Terrorgefahr gibt es nach letzten Meldungen derzeit nicht. Es wurden zwölf Wohnungen und eine Gemeinschaftsunterkunft in fünf Bundesländern durchsucht. Mindestens sechs Städte in Thüringen waren betroffen. Auch aus Hamburg und Dortmund wurden Großeinsätze gemeldet, ebenfalls aus Sachsen und Bayern. Sprengstoffhunde und Sondereinsatzkommandos sind im Einsatz.

Im Augenblick laufen gleich mehrere Anti-Terror-Einsätze der Polizei in Deutschland, allein sechs in Thüringen. Es gebe einen akuten Terrorverdacht, hieß es aus Sicherheitskreisen.

In Thüringen handele es sich um ein Plattenbaugebiet in Suhl-Nord und die Orte Schmalkalden, Hildburghausen, Jena-Lobeda, Leinefelde und Weimar.

Allein in Suhl-Nord wurden mindestens 15 Fahrzeuge und ein Sprengstoffhund eingesetzt. Hier soll es auch bereits eine Festnahme gegeben haben, wie der „MDR“ berichtet. Aus einem sechsstöckigen Hochhaus wurde weißes Pulver geborgen, welches nach ersten Untersuchungen zur Sprengstoffherstellung geeignet sei, erfuhr der Sender aus Sicherheitskreisen. Genaueres ist noch nicht bekannt.

Weitere größere Einsätze der @Polizei_Thuer außer in #Suhl und #Jena auch in #Schmalkalden und #Hildburghausen.

Weitere Einsätze gegen die Islamisten-Szene wurden aus Hamburg und Dortmund gemeldet.

Tschetschenen unter Terrorverdacht

Wie der „Spiegel“ berichtet, erklärte die Staatsanwaltschaft im thüringischen Gera, dass das dortige LKA bereit 2015 Ermittlungen gegen einen Tschetschenen mit russischer Staatsbürgerschaft begonnen habe. Es gebe einen Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Dem Mann wird zudem vorgeworfen, dass er beabsichtigt habe, sich dem bewaffneten Kampf des IS in Syrien anzuschließen.

Gegen weitere zehn Männer und drei Frauen im Alter zwischen 21 bis 31 Jahren, ebenfalls tschetschenische Asylbewerber mit russischer Staatsangehörigkeit, ergab sich der Verdacht der Finanzierung des Terrorismus. Die betroffenen Personen leben in Thüringen, Hamburg und Dortmund.

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