Die Magnesium-Luft-Zelle spielerisch verstehen

Von 18. Mai 2012 Aktualisiert: 18. Mai 2012 11:55

Nicht nur für Kinder gilt: Man lernt und versteht am besten, wenn möglichst viele Sinne angesprochen werden: beim ˗ spielerischen ˗ Tun. Mit dem neuen Experimentierkasten von Kosmos, „Öko-Power – Von der Batterie zur Brennstoffzelle“ lernen Kinder ab 10 Jahren die einfache Funktion der Magnesium-Luft-Zelle kennen.

In der Magnesium-Luft-Zelle wird chemische Energie in elektrische Energie umgewandelt. Ähnlich wie bei der Brennstoffzelle. Schon seit Jahren fahren Brennstoffzellen-Fahrzeuge, etwa als Linienbusse, auf deutschen Straßen. Auch Metall-Luft-Batterien wie die Metall-Luft-Zelle wurde schon vor 80 Jahren erprobt. Umweltfreundliche Elektro-Mobilität funktioniert bestens. Und doch ist sie als Option noch nicht wirklich in unseren Köpfen gereift. Was wäre, wenn jedes Kind die Möglichkeiten dieser erneuerbaren Energien kennen und verstehen würde? Wissen verändert die Welt.

Mit dem Experimentierkasten „Öko-Power“ basteln die Kinder sich aus den mitgelieferten Bauteilen eines der 22 unterschiedlichen Modelle zusammen. Dafür gibt es illustrierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Alle Öko-Power-Modell bekommen einen Motor und brauchen Energie, um bewegt zu werden. Es sind Fahrzeuge wie Transporter, Jeep oder Rennwagen. Ebenfalls Flugzeuge, ein Turner an der Stange, eine Tänzerin, ein Hammerwerk etc. Auch eine Ladestation kann selbst gefertigt werden. Die lädt gewöhnliche Akkus mit der Energie aus der Magnesium-Luft-Zelle auf. So kann die spielerisch erzeugte Energie auch im Alltag konkret genutzt werden.

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Zum Schluss wird jeweils der Motor mit der Magnesium-Luft-Zelle als Energielieferant verkabelt. In die Magnesium-Luft-Zelle hat der kleine Forscher schon vorher ein Magnesium-Plättchen gesteckt. Es dient in der Magnesium-Luft-Zelle sowohl als Elektrode als auch als Energielieferant. Dann wird mit einer Spritze das vorbereitete Salzwasser in die Magnesium-Luft-Zelle gefüllt und schon oxidiert das Magnesium. Das kann im Sichtfenster der Magnesium-Luft-Zelle gut beobachtet werden. Elektronen wandern von der Anode (Magnesium-Plättchen) zur Kathode (der Sauerstoff im Salzwasser), Energie wird frei und das Modell saust ‒ oder legt ‒ los!

Das ist faszinierend. Ebenso, dass alle diese doch ziemliche unterschiedlichen 22 Modelle mit den gleichen Bauteilen auskommen. Nicht nur mechanische und physikalische Grundlagen werden so erlernt, sondern auch, in Möglichkeiten zu denken. Schon bald dürften die kleinen Forscher sich an eigenen Konstruktionen versuchen. Wird dafür doch weiteres Material benötigt, kann jedes Teil in beliebiger Menge nachbestellt werden.

Was auch immer die jungen Tüftler sich später zusammenbauen: Für den Antrieb gibt es für sie nicht mehr bloß herkömmliche Batterien oder Akkus als Option, sondern auch: die Magnesium-Luft-Zelle.

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