Dirk Müller kritisiert Medien für Negativberichte über Trump-Putin-Treffen und Spiegel-Kolumne „Ein deutscher Traum“

Epoch Times21. Juli 2018 Aktualisiert: 21. Juli 2018 21:40
Dirk Müller - alias Mr. Dax - spricht Klartext: "Freunde, nur dass wir uns richtig verstehen, Russland und die USA sind zwei Atommächte, die in immer größerem Diskurs miteinander stehen… und wenn es zu einem Krieg zwischen den USA und Russland kommt, findet der in Europa statt und nicht in den USA."

US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Vladimir Putin haben sich vergangene Woche in Helsinki getroffen. Die überwiegende Mehrheit der Medien und zahlreiche Politiker – in den USA sowie in Deutschland – haben sich negativ über das Treffen geäußert.

Der Börsenspezialist Dirk Müller – alias Mr. Dax – sagt dazu: „Trump, Russland und die Medien – das war Anfang der Woche ja wirklich etwas, wo man sich die Augen reiben musste.“

Da würde sich Trump mit dem russischen Präsidenten treffen „sorgt dort für Entspannung, vermeldet, dass man den Kalten Krieg 2.0 at Acta legen will… und was machen die Medien? Sie geifern mit Schaum vor dem Mund, was der Trump den da macht”, kritisiert Müller.

Er fügt hinzu: „Freunde, nur dass wir uns richtig verstehen, Russland und die USA sind zwei Atommächte, die in immer größerem Diskurs miteinander stehen… und wenn es zu einem Krieg zwischen den USA und Russland kommt findet der in Europa statt und nicht in den USA. Und zwar ganz wesentlich in Deutschland.”

Wenn die deutschen Medien sich dann darüber aufregten, dass es hier zu einer Entspannung und einer größeren Sicherheit „für unsere Bürger, für unsere Kinder” komme, „dann muss ich mich sich schon am Kopf fassen, ob da jeder weiß, was er tut,” so Müller weiter.

„Ein deutscher Traum“

In seinem YouTube-Beitrag kritisiert der Börsenfachmann auch die Kolumne von Jakob Augstein: „Ein deutscher Traum”.

Augstein fordert darin praktisch ein Ende des Sozialstaates denn: „Je mehr Einwanderer kommen, desto stärker gerät der Sozialstaat unter Druck. Was geschieht, wenn so viele vor der Tür stehen, dass sie zu den jetzigen Standards nicht mehr versorgt werden könnten? Schließt man die Grenzen? Oder ändert man die Standards?,” fragt der Spiegel-Autor.

Seine Antwort darauf ist: weil sich die Einwanderung nicht mit dem bisherigen Sozialstaat vertrage, würde sich Deutschland für die Einwanderung und für einen anderen Sozialstaat entscheiden.

„Das lässt sich moralisch begründen: wenn der Preis für unseren Sozialstaat die Toten im Mittelmeer sind, ist er es nicht wert. Wenn der Preis die Versklavten in den libyschen Lagern sind, ist der Preis zu hoch. Aber moralisch Begründetes hält in der Politik bekanntlich nicht viel aus. Die Moral allein trägt nicht,“ schreibt Augstein.

Aber der „bessere Grund“, sich für die Einwanderung zu entscheiden, sei „eine andere Idee von Deutschland“ – nämlich: „Ein neuer „Schmelztiegel“, in dem Menschen aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika gemeinsam eine neue Nation erschaffen,“ so Augstein.

(so)

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