Dirk Müller warnt: Mit Klima-Debatte könnte Krieg der Generationen angezettelt werden

Epoch Times26. Mai 2019 Aktualisiert: 29. Mai 2019 8:49
Der Börsenmakler und Buchautor Dirk Müller sieht in der derzeitigen Klima-Debatte die Gefahr, dass sie dazu genutzt wird, um einen Generationen-Krieg anzuzetteln.

Dirk Müller, bekannter deutscher Börsenmakler und Buchautor, wurde bei einem Vortrag in Wien gefragt, warum es ausgerechnet diese Generation sei, die sich um den Umweltschutz bemühe – und die nun auch tatsächlich eine Reichweite hätten – und warum das vorher niemand gemacht habe?

Darauf antwortete Müller:

Das ist glaub ich so nicht ganz richtig. „Jute statt Plastik” ist ein Slogan aus Ende der 1970er Jahre.”

Damals hätte die junge Generation versucht, sich gegen das Plastik zu wehren, aber die Eliten dieser Welt seien auf der anderen Seite gestanden und hätten „Plastik propagiert und sich sehr wohl stark gemacht für die Ölindustrie und für die chemische Industrie. Für sie war das sehr wichtig,” sagt Müller in seinem Video-Beitrag. Jetzt habe sich das aber verändert.

„… vor 30 Jahren wurden sie bekämpft“

Für den Börsenprofi zeigt die Geschichte, dass es genau diese Eliten sind, die das Thema Klimaschutz plötzlich massiv propagieren. Das Thema Klimawandel und Klimaschutz „wurde von den Eliten eindeckt und jetzt unterstützen sie die Gruppen die sie vor 30 Jahren massiv bekämpft und unterdrückt haben“.

„Aber warum ist das Umweltschutzthema und der Klimawandel plötzlich so übergeordnet und nimmt eine Stellung ein, wo jede Diskussion abgewürgt wird?“, fragt Müller. Früher habe das Thema Klimaschutz niemanden interessiert.

Nationalstaaten sollen abgeschafft werden

Seiner Ansicht nach geht es um die Globalisierung. Die Welt soll zusammengeführt werden, eine „One World“ geschaffen werden, meint Müller. In dieser neuen Weltordnung sollen Nationalstaaten und nationale Interessen dann auch keine Rolle mehr spielen.

Und das Thema Klima wäre ein gutes Instrument, diese neue Weltordnung zu installieren. Müller sieht dabei aber auch Gefahren. Unter anderem, dass die Klima-Debatte genutzt werden könnte, um einen Generationen-Krieg anzuzetteln.

Gemeinsames Thema oder gemeinsamer Feind notwendig

Müller erklärt in seinem Beitrag, dass man, um eine Gemeinschaft zu bilden, immer ein gemeinsames Thema oder einen gemeinsamen Feind bräuchte. Und das Thema Klima sei dazu besonders gut geeignet.

Denn jeden Menschen weltweit beträfe das Klima. Jeder habe eine Verbindung zum Klima. Und für jeden hätte das Klima eine Bedeutung. Damit hätte man ein weltumspannendes Thema gefunden, um die Menschen zu vereinen, so Müller.

Jüngere Generation wird gegen die alte aufgehetzt

Für den Börsianer zeigt sich dabei eine gefährliche Entwicklung, da mit dem Thema Klimaschutz leicht die jüngere Generation benutzt werden könnte, um sich gegen die ältere Generation aufzulehnen.

Die Kinder würden in den Augen von Müller aufgestachelt, um die Klima-Agenda durchzubringen. Sie würden als kleine „Soldaten“ in den Demos auf die Straßen geschickt – denn „gegen die Kinder kann und will ja keiner die Stimme erheben“.

Und dabei würden sie gegen ihre Eltern – ja gegen die alten Generationen – aufgehetzt: „Ihr seid schuld, ihr habt nichts gemacht, ihr seid die Bösen!“ Müller sieht darin eine sehr gefährliche Entwicklung.

„Lassen wir nicht zu, dass die Gesellschaft dadurch gespalten wird“

Denn so werde alles, was von der alten Generation kommt, als schlecht dargestellt. Damit könnte die alte Welt „zerstört“ und alles, was von den „Alten“ kommt, als schlecht hingestellt werden.

„Wir sollten sehr, sehr vorsichtig und achtsam sein, was in diesem Bezug jetzt passiert und dies weiter beobachten. Lassen wir nicht zu, dass die Gesellschaft dadurch gespalten wird“, warnt Müller. (er/so)

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