Dresden: Kultur-Konflikt gipfelt in Massenschlägerei – Syrer, Afghanen und Deutsch-Migranten beteiligt

Von 24. April 2017 Aktualisiert: 24. April 2017 17:17
Anfeindungen und Beleidigungen über WhatsApp fanden schließlich ihren Ausdruck in einer Massenschlägerei auf der Prager Straße in Dresden.

Mittwochabend, 19. April 2017 in Dresden: Auf der Prager Straße treffen sich gegen 20 Uhr an die 20 junge Männer und Jugendliche zu einer Massenschlägerei, die von der alarmierten Polizei eine Stunde später beendet werden konnte.

Der Konflikt entlud sich nach Beleidigungen über WhatsApp zwischen Syrern, Afghanen und Deutschen mit Migrationshintergrund, wie Polizeisprecher Marko Laske laut „Radio Dresden“ erklärte. Diese hatten sich dann beim Karstadt-Einkaufszentrum Ecke Prager Straße getroffen und waren aufeinander losgegangen.

Vier Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15, 17, 18 und 18 Jahren wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Von neun weiteren Personen zwischen 15 und 22 Jahren wurde die Identität festgestellt. Sie stammen laut „RD“ aus Syrien, Afghanistan, Südafrika und Deutschland.

Grund und Ablauf der Auseinandersetzung sind jetzt Gegenstand der Ermittlungen wegen Verdachts des Landfriedensbruchs. Es gab keine Festnahmen.

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN