Düsseldorf: Flüchtling onaniert in Schwimmbecken – Tauchendes Mädchen informiert Vater

Von 14. Januar 2017 Aktualisiert: 14. Januar 2017 18:48
Ein 27-jähriger Afghane masturbierte in einem Düsseldorfer Freizeitbad ins Becken. Ein Mädchen sah ihn mit heruntergezogener Hose beim Tauchen und verständigte ihren Vater.

Ein nach Polizeiangaben unter 14 Jahre altes Mädchen hielt sich gegen 16 Uhr am Samstag vergangener Woche in einem Ruhebecken des Freizeitbades „Düsselstrand“ im Düsseldorfer Stadtteil Flingern auf.

Beim Tauchen entdeckte das Kind einen Mann, der seine Badehose heruntergezogen hatte. Als das Mädchen erschrocken auftauchte, fragte es der Mann, ob es „noch mehr sehen wolle“, berichtete die „Rheinische Post“.

Das Mädchen flüchtete und informierte seinen Vater.

Gegenüber der Polizei gab der als 27-jähriger Afghane identifizierte Mann die Tat zu. Zudem gab er an, sich im Becken selbst befriedigt zu haben. Ihm wurde Hausverbot erteilt.

Weil der Flüchtling einen festen Wohnsitz angeben konnte, wurde er nicht festgenommen. Es habe zudem keine Fluchtgefahr bestanden. Laut einer Sprecherin der Polizei sei dieses Vorgehen üblich, wenn kein Kapitalverbrechen wie Mord vorliege, so das Blatt.

Exhibitionismus oder sexuelle Handlung vor einem Kind

Der Fall fand seinen Weg bis in die britische Presse. Der „Express“ berichtete, dass § 176 StGB Abs. 4 u. a. besagt:

(4) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer sexuelle Handlungen vor einem Kind vornimmt.

(§ 176 Strafgesetzbuch)

Der „Express“ verweist aber auch auf den wesentlich milderen § 183 StGB. Wenn dieser zur Strafmaßfindung angewandt werde, hieße das:

(1) Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(§ 183 StGB)

Einer Sprecherin der Düsseldorfer Bädergesellschaft nach wolle man die Sicherheitsvorkehrungen nicht weiter verschärfen, da immer drei Fachangestellte im Bad anwesend seien, an Wochenenden sogar vier.

Die Düsseldorfer Polizei zählte 2014 sieben sexuelle Übergriffe in Schwimmbädern, 2015 waren es elf und 2016 bis Monat Juli waren sieben sexuelle Übergriffe zu verzeichnen.

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN