Düsseldorf: Rentnerin enthauptet und zerstückelt – Anwohner sahen südländischen „Hünen“ bei der Frau

Von 10. Mai 2017 Aktualisiert: 11. Mai 2017 2:56
Im Keller des Hauses an der Kölner Landstraße 396 in Düsseldorf-Holthausen wurde eine kopflose Leiche entdeckt. Jetzt sucht die Polizei nach einem "Hünen", der immer noch frei herumläuft. Er soll einer Minderheit aus dem ehemaligen Jugoslawien angehören.

Am Freitagnachmittag, 5. Mai 2017, wurde eine kopflose Frauenleiche im Keller eines Mehrfamilienhauses im Süden von Düsseldorf gefunden.

Die Ermittlungen der Mordkommission und die rechtsmedizinischen Untersuchungen führten am Wochenende zu dem Ergebnis, dass die Frau durch Gewalteinwirkung getötet wurde.“

(Polizeibericht)

Bei der Toten handelte es sich um eine 62-jährige Bewohnerin des Hauses. Die Polizei hielt sich mit Informationen stark zurück, keine Details. Die Staatsanwaltschaft bestätigte inzwischen dem „Solinger Tagblatt“, dass die Frau „zerstückelt“ wurde. Die Fahnder gehen inzwischen davon aus, dass die Frau in ihrer Wohnung ermordet wurde.

Die Polizei sucht jetzt den letzten Begleiter der Frau, mit dem sie von Zeugen gesehen wurde, einem „Hünen“.

 

Grausiger Mord

Der „Kölner Express“ fand heraus, dass es sich bei der Toten um Milenka T. aus dem vierten Stock des Hauses handelt.

Sie wurde am Freitag gegen 12 Uhr von Hausbewohnern und Angehörigen im Keller gefunden. Diese alarmierten die Polizei nach dem grausigen Fund.

Der Täter enthauptete sie offenbar in ihrer Wohnung, versteckte dann den Körper im Keller, erfuhr der „Express“.

Ist das nicht furchtbar? Die sie gefunden haben sagen, sie war zerstückelt, der Kopf sei abgetrennt gewesen. Das soll aber anderswo passiert sein.“

(Nachbarin)

Täter und Opfer kannten sich offenbar

Laut dem Blatt gebe es deutliche Hinweise, dass sich Täter und Opfer gekannt haben könnten, es ist laut dem Blatt nahezu unmöglich, sich unbemerkt Zugang zum Haus und insbesondere zum Keller zu verschaffen.

Sowohl Haustür als auch Keller waren verschlossen, die Schlösser nicht beschädigt.

Der Keller ist nur über eine Stahltür zugänglich. Diese kann nur mit einem Schlüssel geöffnet werden und fällt anschließend wieder ins Schloss.

Anonymes Multikulti-Haus

Das Haus wirkt gepflegt und sauber, äußerlich. Allerdings zeugen die Klingel- und Briefkastenschilder von häufigen Mieterwechseln, Namen sind weggekratzt oder fehlen einfach. An den vielen namenlosen Wohnungstüren kann man nicht erkennen, wer denn dahinter wohnt.

Hier in der Kölner Landstraße 396 leben Ausländer vieler Nationen, man kennt sich kaum. Oft spricht man die Sprache des Anderen nicht. Auch die Frau aus dem vierten Stock kannte keiner persönlich, nicht einmal ihren Namen, recherchierte der „Express“.

Nur vom Sehen kannte man sich, vielleicht ein kurzer Gruß.

Ich kannte die Frau. Traf sie oft im Hausflur mit einem riesengroßen Mann, das war vielleicht eine Kante, bullig, grimmiges Gesicht. Der sah unheimlich aus.“

(Nachbarin)

Auch draußen auf der Straße kennt man den Hünen, er soll aus dem ehemaligen Jugoslawien kommen und einer sogenannten ethnischen Minderheit angehören. Auch die Ermordete soll dieser Minderheit angehört haben. Ob er der Mörder ist? Die Ermittlungen fangen gerade erst an.

Doch das Viertel gehört eher zu den trostlosen und steht häufig im Fokus der Polizei, wenige Geschäfte gebe es, viele stehen leer. Der „Kamper Acker“ sei in der Nähe, ein Treff von Junkies und Trinkern, heißt es.

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