Düsseldorfer Brandanschlag auf Asylheim – Verdächtiger beging schon 35 Straftaten

Epoch Times10. Juni 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 6:05
Beim Düsseldorfer Brandanschlag auf ein Asylheim waren nordafrikanische Bewohner federführend. Auch in der Kölner Silvesternacht zeigte sich diese Migrantengruppe besonders auffällig. Zudem stellt sie das Gros der Düsseldorfer Taschen- und Trickdiebe. Immer wieder bringen die sogenannten Nafris die große Gruppe der Flüchtlinge in Verruf. Eine Abschiebung wird allerdings durch ihre nordafrikanischen Heimatländer erschwert, die sie offenbar nicht zurückhaben wollen.

Derzeit ermittelt die Polizei gegen fünf Bewohner des abgebrannten Düsseldorfer Flüchtlingsheims. Neben den beiden sich in Untersuchungshaft befindlichen Männern aus Algerien und Marokko soll es sich um einen Syrer und jeweils einen weiteren Marokkaner und Algerier handeln.

Zwei von ihnen waren bereits polizeibekannt, wegen Diebstahl und Drogendelikten. Die meisten dieser Männer lebten unter falschem Namen, falscher Herkunft und falschen Geburtsdaten in der Unterkunft, meldet "N-TV". 

Dies wurde festgestellt, als die Polizei die Angaben der Männer mit erkennungsdienstlichen Merkmalen, wie etwa Fingerabdrücken, abglich.

Die Polizei bildete eine 36-köpfige Ermittlungskommission "EK Stockum".

Die fünf Beschuldigten

Gegen den bereits am Mittwoch inhaftierten Hauptverdächtigen, den Algerier Adel D. (26), wurde in den vergangenen Monaten wegen eines Eigentumsdelikts ermittelt.

Er lebte unter falschem Namen seit März im Heim. Der Marokkaner Mohamed B. (26), der ebenfalls in U-Haft sitzt, ist offiziell seit Januar 2015 in Deutschland und war bisher polizeilich nicht bekannt, allerdings gab er sich im Heim als Syrer aus.

Der zweite Algerier in der Gruppe, ein 21-Jähriger, kam erst im Oktober 2015 nach Deutschland. In den wenigen Monaten hier soll er laut "RP online" bereits 35 Straftaten begangen haben, unter anderem als Autoknacker. Weiterhin fand "N-TV" heraus, dass der Mann auch wegen Waffenbesitz und Drogen polizeilich bekannt war, ihm werden auch diverse Eigentumsdelikte vorgeworfen. 

Gegen den zweiten Marokkaner (16) wurde ebenfalls ermittelt. Der Jugendliche war zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben und wird nun einer Jugendschutzgruppe zugeführt. 

Der Fünfte im Bunde, ein beschuldigter 24-jähriger Syrer, war bisher noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. 

Aggressivität und Streitereien

Bereits in der Vergangenheit sei es wiederholt zu Streitigkeiten gekommen, zuletzt wegen der Essensausgabe nach Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan.

Wie "RP" weiter schreibt, war die ursprüngliche Motivation der Brandstiftung wohl die Unzufriedenheit der Täter mit der Unterkunft. Sie wollten in eine andere verlegt werden.

Vor dem Brand sei es zum wiederholten Male zu Streitigkeiten während der Essensausgabe gekommen.

Anders als viele der Mitbewohner hielt sich die Gruppe nicht an den Ramadan und fastete am Tage, sondern beklagte sich über das jetzt reduzierte Angebot beim Mittagessen.

Die Küche war den Muslimen wegen des Ramadan entgegengekommen und verlegte die warme Mahlzeit auf den Abend.

Vor dem Brand hatte es auch eine konkrete Drohung gegeben. 

Probleme mit Abschiebungen nach Nordafrika

Die beiden inhaftierten nordafrikanischen Verdächtigen, Adel D. und Mohamed B. waren schon länger "mit einer gewissen Aggressivität und Streitpotenzial" aufgefallen, sagte Innenminister Ralf Jäger im ZDF.

Jäger wies darauf hin, dass besonders alleinreisende nordafrikanische Männer die "wirklichen Probleme" darstellten. Sie würden eine "kleine Minderheit" unter den Flüchtlingen darstellen.

Allerdings gebe es "extreme Schwierigkeiten" bei der Abschiebung von Nordafrikanern in ihre Herkunftsländer.

Diese Staaten seien "völlig unkooperativ" bei der Rücknahme. (sm)

https://youtube.com/watch?v=aVRPoTSoXA4

Siehe auch:

Sommer 2016: Exodus von "biblischem Ausmaß" – Italien erwartet Afrika

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