Einheimische sind empört: Nagelneue Reihenhäuser für Flüchtlingsfamilien

Epoch Times19. Februar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 21:26
In einer Gemeinde im Eckental wurden Reihenhäuser erbaut. Einziehen werden dort Flüchtlingsfamilien. Unter den Einwohnern löste das eine Welle der Kritik aus, sie werfen dem Investor vor "die Gemeinde und die Anwohner über den Tisch gezogen" zu haben.

Im mittelfränkischen Eckental wurden die ersten Reihenhäuser für Flüchtlinge fertig gestellt. 50 Aslysuchende die in der Gemeinde leben, können nun in die insgesamt sechs Gebäude mit einer Wohnfläche von rund 1.000 Quadratmetern einziehen. 

Die Unterkunft sei "sehr gut" sagte ein Asylbewerber der bereits eingezogen ist, berichtet der "Bayerische Rundfunk". Der Investor Markus Gildner zeigte sich auch sehr zufrieden mit dem Projekt. Zur Zeitung sagte er: "Das sind alles junge Paare, junge Familien mit ein oder zwei Kindern, und das sind alles ganz anständige Leute."

Doch nicht alle Betroffenen zeigen sich erfreut über diese Entwicklung. Der Bau der Reihenhäuser sorgte schon im Vorjahr für Unruhe in der Gemeinde. Die Einwohner werfen dem Investor vor "die Gemeinde und die Anwohner über den Tisch gezogen" zu haben. Gildner sagte angeblich, dass die Reihenhäuser für junge – einheimische – Familien errichtet werden würden. Das Bauprojekt kostete insgesamt rund zwei Millionen Euro. Wie viel die Miete kosten soll, verriet Gildner laut "Bayerische Rundfunk" nicht. 

Einheimische sollen Kultur der Einwanderer kennenlernen 

Die Betreuung für die Asylbewerber in der Gemeinde wird von der örtlichen Flüchtlingsinitiative "FLEck e.V." übernommen, berichtet die Wochenzeitung "Junge Freiheit". Die Initiative rät den Bewohnern der Gemeinde, sich mit den kulturellen Eigenschaften der Eingereisten vertraut zu machen.

"Bei einigen muslimisch geprägten Kulturen sieht man sich bei einem Gespräch nicht in die Augen – das würde als äußerst unhöflich empfunden. Wenn eine Frau einem Mann in die Augen sieht oder umgekehrt, könnte dies als sexuelles Interesse verstanden werden," zitiert "JF" die Webseite des Vereins.

Die Einheimischen sollten sich auch merken, dass Männer und Frauen, die nicht verwandt sind, sich nicht die Hand geben sollten. (so)

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