Zwei Imame zum Ende des Ramadan in Moabit / Berlin.Foto: Sean Gallup/Getty Images

SPD fordert „Emanzipation“ der Muslime: „Wenn du dieses Land verachtest, dann suche dir ein anderes“

Epoch Times16. Juli 2017 Aktualisiert: 17. Juli 2017 8:02
"Wenn du dieses Land verachtest, dann such dir ein anderes Land. Spuck nicht auf das Land, das dir Freiheit schenkt - sondern liebe es", fordert Berlins SPD-Fraktionschef. Er verlangt eine "Emanzipation" der Muslime von der Türkei, Iran oder Saudi-Arabien in Deutschland.

Berlins SPD-Fraktionschef Raed Saleh fordert eine „Emanzipation“ der Muslime in Deutschland. So „dass sich die vier bis fünf Millionen Muslime in Deutschland auch als Deutsche begreifen und ihre Religion als deutschen Islam leben können“, sagte Saleh der „Bild am Sonntag“. Demnach müssten Imame künftig zwingend in Deutschland ausgebildet werden.

„Ich will hier keine Import-Imame, Leute, die keinen Schimmer von unserer Art zu leben haben. Ich möchte so viel Unabhängigkeit wie möglich von der Türkei, dem Iran oder Saudi-Arabien.“

Gegenüber Menschen, die sich nicht an eine deutsche Leitkultur halten wollten, dürfe es keine Toleranz geben. „Wenn du dieses Land verachtest, dann such dir ein anderes Land. Spuck nicht auf das Land, das dir Freiheit schenkt – sondern liebe es“, sagte Saleh der Zeitung. Seiner Ansicht nach müssen „Alle Feinde unserer Leitkultur mit allen Mitteln bekämpft werden. Wir dulden keine rechtsfreien Räume“.

Am Montag stellt Saleh sein neues Buch „Ich deutsch – die neue Leitkultur“ in Dresden vor. „Klare Regeln haben mir und meiner Familie sehr geholfen, uns hier zurechtzufinden“, so Saleh gegenüber BamS.

Wir müssen uns den Patriotismus-Begriff zurückholen

„Deutschland ist ein wunderbares, weltoffenes Land und ich finde: Wir müssen uns den Begriff des Patriotismus von denen, die ihn missbrauchen, zurückholen.“ Der gebürtige Palästinenser fordert auch von den Zuwanderern eine stärkere Identifikation mit Deutschland.

Saleh: „Ich treffe oft auf junge Migranten, die mir sagen: Was habe ich mit dem Holocaust zu tun, damals lebte meine Familie noch gar nicht hier. Ich sage ihnen: Aber ihr lebt in Deutschland, es ist euer Land. Also tragt auch ihr Verantwortung dafür, dass sich die dunklen Seiten seiner Geschichte nie mehr wiederholen.“

Gegenüber Menschen, die sich nicht an eine deutsche Leitkultur halten wollen, dürfe es keine Toleranz geben. „Wenn du dieses Land verachtest, dann such dir ein anderes Land. Spuck nicht auf das Land, das dir Freiheit schenkt – sondern liebe es“, sagt Saleh. (dts)



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